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Grüne Risch-Rotkreuz nominieren ihre Kandidierenden für die Wahlen

Bildlegende (von links nach rechts): Hanni Schriber-Neiger, Livia Engel, Patricia Gasser, Konradin Franzini, Nerina Itin.

An ihrer Nominationsversammlung vergangener Woche haben die Grünen Risch-Rotkreuz ihre Kandidierenden für den Gemeinderat und Kantonsrat sowie für die Rechnungsprüfungskommission nominiert. Die Partei freut sich, mit viel Frauenpower und einer breitgefächerten Kandidierenden-Liste in die Wahlen 2022 zu starten. Ziel ist es, nach acht Jahren Abwesenheit im Gemeinderat mit Livia Engel Einsitz zu nehmen, um der zu 30 Prozent ökologisch und sozial wählenden Bevölkerung wieder eine Stimme zu geben. Auch soll der Sitz im Kantonsrat verteidigt werden.

Für den Kantonsrat nominierte die Partei die bisherige geschäftige Kantonsrätin Hanni Schriber-Neiger. Die 63-jährige Gemeindeweibelin und Familienfrau möchte sich weiterhin für mehr Fuss- und Velowege sowie für Naherholungsräume und Biodiversität einsetzen. Weiter kandidiert Livia Engel für den Gemeinde- wie auch für den Kantonsrat. Die 24-jährige Studentin in Politikwissenschaften und Recht setzt ihre Themenschwerpunkte auf Klimaschutz, Vielfalt und Gemeinschaft und möchte den Anliegen künftiger Generationen, der Jungen und auch der Frauen im Gemeinde- und Kantonsrat mehr Gewicht verleihen.

Auf der Kantonsratsliste kandidiert weiter Patricia Gasser. Die 35-jährige Qualitätsingenieurin bei der V-ZUG sowie Familienfrau möchte sich für verschiedene Familienanliegen einsetzen, dass auch künftige Generationen in einer lebenswerten Gemeinde Risch leben können. Vereinbarung von Bildung, Beruf und Familie soll ernsthaft angepackt werden. Zudem tritt der 24-jährige Kaufmann und Student Politikwissenschaften Konradin Franzini für den Kantonsrat an. Dem engagierten Rotkreuzer liegt nebst Klimaschutz und Gleichstellung auch die globale Solidarität am Herzen, wobei der Kanton Zug eine besondere Verantwortung trägt. Die Kantonsratsliste wird mit der 28-jährigen Nerina Itin abgerundet, welche als Umweltingenieurin bei einer internationalen Firma arbeitet. Sie möchte nicht nur ihren Wohn- und Arbeitsort aktiv mitgestalten, sondern sich auch für eine nachhaltige Entwicklung an der Schnittstelle zwischen dem Menschen und der Umwelt stark machen. Schlussendlich schlagen die Grünen Risch-Rotkreuz das bisherige Mitglied der Rechnungsprüfungskommission Doris Hettinger als parteilose Kandidatin vor, die ein grosses Fachwissen ausweisen kann.

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