Die Änderungen sind grundsätzlich zwingend in die kantonale Steuergesetzte zu übernehmen.  Handlungsspielraum für den Kanton besteht allein bei der Festlegung von Freibeträgen bzw. Freigrenzen für Spielgewinne bzw. der entsprechenden abzugsfähigen Spieleinsätze. Gemäss Ihren gemachten Erläuterungen ist diese Änderung im Bereich der Spielgewinne die einzige, die einen negativen Einfluss auf die Fiskalerträge hat. Der gegenwärtige diesbezügliche jährliche Ertrag beträgt beim Kanton Zug CHF 3.0 Mio. und bei den Zuger Gemeinden CHF 2.4 Mio. Obwohl das Inkrafttreten der Kantonalen Steuergesetzänderung erst per 1. Januar 2021 vorgesehen ist, fallen die Mindereinnahmen bereits ab 2020 an, weil der Bundesrat das Geldspielgesetz bereits auf den 1. Januar 2019 in Kraft setzte. Dieser sich überschneidende Fahrplan ist aus kantonaler Sicht stossend.

Die übrigen Anpassungen im Bereich Quellensteuer, die Anpassungen des Steuerharmonisierungsgesetzes oder andere Bundesgesetze wie beim Bundesgesetz über die wirtschaftliche Landesversorgung oder die Berechnung des Beteiligungsabzugs bei «too big to fail»-Instrumenten, geben aus unserer Sicht keinen weiteren Anlass zur kritischen Stellungnahme. Diese Anpassungen werden sich gemäss Bericht grundsätzlich für den Kanton und die Zuger Gemeinden erfolgsneutral auswirken.