Die Regierung will die Konjunktur fördern und den Mittelstand entlasten. Beide Ziele werden mit der vorgeschlagenen Steuergesetzrevision nicht erreicht.
 
Statt einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik zum Wohle aller, beschränkt sich die Zuger Regierung auf einseitige inneffiziente Steuersenkungsrunden. Diese dann noch als Konjunkturförderung zu verkaufen ist ein Etikettenschwindel.
 
Die Kaufkraft der Zugerinnen und Zuger wird durch Steuersenkungen nicht nachhaltig gefördert.
Bei drohender Arbeitslosigkeit und schlechter Konsumentenstimmung in Krisenzeiten werden die Haushalte die gesparten Steuerfranken horten statt ausgeben.  Der Kanton Zug sollte besser in Familien, Bildung, Gesundheit, Umwelt, öffentlichen Verkehr und die Sicherstellung von zahlbarem Wohnraum investieren.
 
Die von der Regierung definierte Zielgruppe von 80‘000 bis 200‘000 definiert eher den oberen Mittelstand. Normalverdiende Handwerkerinnen, Verkäufer oder Personen in Pflegeberufen profitieren wenig bis gar nicht von den Steuerentlastungen. Dabei leiden gerade sie am meisten unter den hohen Wohn- und Lebenskosten in Zug sowie unter der aktuellen Wirtschaftskrise.
 
Die Alternativen fordern die Regierung auf:

  • dass tiefere Einkommen in absoluten Frankenbeträgen stärker entlastet werden als höhere.
  • die kalte Progression sofort auszugleichen.
  • eine echte Konjunkturförderung mit nachhaltig wirkenden Investitionsmöglichkeiten zu machen.

Die gesamte Vernehmlassungsantwort der Alternativen hier als PDF herunterladen.