Medienmitteilung vom 02. März 2014

Mit der Androhung einer Klage demonstriert GlencoreXstrata einmal mehr ihre Macht und bringt damit ihre Kritiker zum Schweigen. Dies, nachdem Ivan Glasenberg, CEO des Milliardenkonzerns, gegenüber den Alternativen – die Grünen des Kantons Zug dem konstruktiven Dialog einwilligte. Diese Vorgehensweise ist für uns nach den gemachten Zugeständnissen inakzeptabel. Die Co-Präsidentin der Alternativ-grünen zieht daraus Konsequenzen. 
 
Wie der Sonntagspresse zu entnehmen ist, hat es der im Kanton Zug ansässige Rohstoffmulti GlencoreXstrata geschafft, die Nichtregierungsorganisation MultiWatch in die Knie zu zwingen. Mit der unter Androhung einer Klage geforderten Änderung des Titels eines Buches über die Machenschaften von GlencoreXstrata zeigt der Konzern vermutlich sein wahres Gesicht. 
 
Wille zum Dialog nur heisse Luft?
Die Co-Präsidentin der Alternativen – die Grünen des Kantons Zug, Jolanda Spiess-Hegglin, wurde vor zwei Wochen von Glencore-CEO Ivan Glasenberg zum Dialog eingeladen. Eine ziemlich glaubhaft wirkende Zusage zum konstruktiven Dialog war das Resultat der Einladung der Konzernspitze. Die Androhung einer Klage zur Beseitigung kritischer Stimmen trägt hier nicht zum konstruktiven Dialog und zur Lösung des (Kommunikations-)Problems von GlencoreXstrata bei. 
 
Podiums-Absage als Konsequenz
Jolanda Spiess-Hegglin wurde eingeladen, eine von GlencoreXstrata organisierte Podiumsveranstaltung in Affoltern zu besuchen und dem Glencore-freundlichen SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi gegenüberzustehen. Infolge dieser inakzeptablen Vorgehensweise von GlencoreXstrata wird unsere Co-Präsidentin auf die Teilnahme des Podiums verzichten. Dieser Entscheid ist konsequent und deckt sich mit der Reaktion von anderen Glencore-kritischen Organisationen. 
 
 
Kontakt:
Jolanda Spiess-Hegglin, Co-Präsidentin Alternative – die Grünen Kanton Zug
praesidium@alternative-zug.ch