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Alternative – die Grünen und CSP wollen zurück in den Nationalrat

Die Richtung ist klar: Die Alternativen – die Grünen wollen zurück in den Nationalrat. Die Wahlerfolge der grünen Bewegung in Zürich, Basel-Land und Luzern sowie die Sorge der Bevölkerung über den Klimawandel bilden eine sehr gute Ausgangslage, um nach acht Jahren wieder mit einer grünen und sozialen Zuger Stimme in Bern vertreten zu sein. Die rund 60 anwesenden Mitglieder lancieren einen fulminanten Wahlkampf und nominieren mit Manuela Weichelt-Picard, Andreas Lustenberger und Vroni Straub-Müller drei starke Persönlichkeiten für die Wahlen im Oktober.

Manuela Weichelt-Picard
Manuela Weichelt-Picard politisiert seit 28 Jahren im Kanton Zug. Vor knapp 30 Jahren trat sie der Frischen Brise, heute Grüne Steinhausen, bei und wurde auf Anhieb 1994 als jüngste Kantonsrätin gewählt. Im Kantonsrat übernahm Weichelt-Picard für sechs Jahre das Fraktionspräsidium, bevor sie nach dem Zuger Attentat eine kurze politische Pause einlegte.
Doch rasch kehre Manuela Weichelt–Picard in die Politik zurück, übernahm das erste Präsidium der kantonalen Alternativen – die Grünen und wurde 2006 mit 39 Jahren in den Regierungsrat gewählt. Zweimal wurde sie vom Zuger Volk wiedergewählt und amtete insgesamt 12 Jahre als erfolgreiche Zuger Regierungsrätin.  Grüne Themen waren ihr immer wichtig und sie konnte diese in ihrem Departement mit dem Forst, der Fischerei und der Jagd auch nachhaltig prägen. Sie war die erste und einzige Direktion im Kanton, welche ein UMS und eine Umweltzertifizierung einführte.
Mit Manuela Weichelt-Picard stellt sich eine äusserst profilierte und gut vernetzte Politikerin zur Wahl in den Nationalrat. Während des letzten Vierteljahrhunderts hat sie ihr politisches Können im Kantonsparlament, als Parteipräsidentin, als Regierungsrätin und Frau Landammann unter Beweis gestellt.

Vroni Straub-Müller
Vroni Straub-Müller wurde 1963 in Zug geboren und lebt seither in der Stadt. Seit acht Jahren führt die Zuger Stadträtin und ausgebildete Hebamme nun äusserst kompetent das Zuger Bildungsdepartement. Mit ihrer Ruhe, ihrer hohen Präsenz und ihrem Sachverstand amtet sie seit diesem Jahr auch als Vize-Stadtpräsidentin.
Gleichzeitig vertritt Vroni Straub-Müller seit 13 Jahren die Christlich-soziale Partei CSP im Kantonsrat und politisiert in einer Fraktionsgemeinschaft mit den Alternativen – die Grünen.
Die soziale Ader von Vroni Straub-Müller hat sich bereits in den 1970er Jahren gezeigt, als sie Unterkünfte für tibetische Geflüchtete organisierte. Schon als Kind nahm sie aktiv am Zuger Vereinsleben teil, unter anderem in der Pfadi und der Kadettenmusik.
Mit Vroni Straub-Müller schicken die Alternativen – die Grünen und die CSP eine profilierte und kompetente Politikerin ins Rennen, welche sich stets für die Anliegen der sozial Schwächeren, von Frauen und Familien eingesetzt hat.

Andreas Lustenberger
Andreas Lustenberger ist 1986 geboren und lebt seit 1987 in der Gemeinde Baar. Nach der obligatorischen Schulzeit, hat er die KV-Lehre auf der Gemeindeverwaltung Baar absolviert. Sein politisches Interesse wurde durch ein Praktikum beim Hilfswerk Fastenopfer geweckt, wo Andreas Lustenberger die nationale Klimakampagne koordinierte und 2009 als ihr Vertreter an die Klimakonferenz in Kopenhagen reiste. Der studierte Geograph arbeitet heute als Teamleiter bei der Caritas Schweiz im Bereich Jugendförderung.
Von 2012 – 2016 amtete Lustenberger als Präsident der Jungen Grünen Schweiz und hat in dieser Funktion die Zersiedelungsinitiative initiiert. Seit 2013 politisiert Lustenberger im Zuger Kantonsrat und setzt sich dort unter anderem in der Raumplanungskommission für einen effektiven Umweltschutz und eine rasche Energiewende ein. Seit 2016 ist Lustenberger zudem Präsident der Kantonalpartei.
Freiwilliges Engagement zieht sich wie ein roter Faden durch sein bisheriges Leben. Dazu gehörte sein langjähriges Engagement in der Pfadi, seine Tätigkeiten im Verein Drogenforum Zug oder die Gründung des Baarer Asylnetzes. Aktuell ist sein Leben nebst Politik und seiner beruflichen Tätigkeit geprägt vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest, wo er im OK die Stabstelle Nachhaltigkeit leitet.

Gemeinsam für eine ökologische und soziale Stimme
Die Alternativen – die Grünen gedenken für die Nationalratswahlen wie bei früheren eidgenössischen Wahlen eine Listenverbindung mit der SP einzugehen; die entsprechenden Gespräche stehen vor dem Abschluss. Eine solche Listenverbindung der sozialen und ökologischen Kräfte soll die bürgerliche Alleinvertretung im Bundeshaus beenden helfen.

Parolen Abstimmung 19. Mai 2019
Im Anschluss an die Nominationsversammlung fassten die Mitglieder noch die Parolen für die beiden nationalen Abstimmungen vom kommenden Mai. Eine klare Abfuhr gibt es für die Steuer- und AHV Vorlage, welche zu massiven Steuerausfällen führen könnte. Ebenfalls unbestritten war die Ja-Parole zum revidierten Waffenrecht.