Nein zum Rentenklau!
Die Alternativen haben bereits das Referendum gegen die Senkung des Umwandlungssatzes im BVG aktiv unterstützt. Denn die Massnahme ist unnötig und unsozial und untergräbt das Vertrauen in die Altersvorsorge. Mit der erneuten Senkung des Umwandlungssatzes würden die Renten bis 2015 um mehr als zehn Prozent sinken. Der Rentenbeschluss des Parlamentes bedeutet für 3,5 Millionen versicherte Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Renteneinbusse in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

  • Ein 36jähriger Mann, der heute 6000 Franken verdient, verliert durchschnittlich 51’600 Franken.
  • Eine 50jährige Frau, die 5800 Franken verdient, verliert 36’900 Franken
  • Eine 26jährige Frau, die 5000 Franken verdient, verliert sogar 62’000 Franken

Es wäre höchst ungerecht, die kleineren und mittleren Einkommen zu bestrafen für die Dummheiten der Finanzhaie und der Versicherungslobby.
 
Ja zum Tierschutz
Eine Tierschutzanwältin oder ein Tierschutzanwalt sorgt dafür, dass Tierquälereien angemessen bestraft werden. Das Gesetz gegen Tierquälerei sieht für praktisch sämtliche Verstösse gegen den Tierschutz bereits eine Strafe vor. Die Initiative vervollständigt das Tierschutzgesetz und stellt den Vollzug des Rechtsschutzes der Tiere in allen Kantonen sicher. Die Erfahrung im Kanton Zürich, der seit 1992 einen Tierschutzanwalt hat, zeigt deutlich, dass dieser von den Behörden und der Bevölkerung getragen wird.
 
Forschung am Menschen: Stimmfreigabe
Die Alternative-die Grünen haben wie die Schweizer Grünen für den Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen Stimmfreigabe beschlossen. Einerseits werden wichtige Grundsätze für die spätere gesetzliche Regelung festgelegt. Andererseits aber wird erstmals explizit Forschung an nicht urteilsfähigen Menschen, die selbst keinen direkten Nutzen davon haben, auf Verfassungsstufe verankert. Ein zentrales Anliegen der Alternative-die Grünen ist der Schutz der Menschenwürde und der Persönlichkeit. Dieser Schutz soll auch bei den vielen Forschungsprojekten in Biologie und Medizin im Zentrum stehen und Vorrang vor der Forschungsfreiheit haben.“
 
Alternative-die Grünen Zug