Die Alternative-die Grünen Zug ist höchst befremdet darüber, wie der Regierungsrat mit der Zuger Jugend umgeht. Die gleiche Behörde, welche einheimischen und auswärtigen Reichen auf alle erdenkliche Art entgegenkommt , verhält sich gegenüber einem berechtigten Anliegen der Jugendlichen abweisend, unkorrekt und unfair. Wir ersuchen den Regierungsrat, auf seinen Entscheid zurück zu kommen und die kulturelle Zwischennutzung im alten Kantonsspital oder in anderen geeigneten Räumlichkeiten zu ermöglichen.
Zusätzlich zur dramatischen Wohnungsnot kennt der Kanton Zug eine dramatische Kulturraumnot. Diese Probleme sind eine Folge des sozial und ökologisch, aber auch kulturell und gesellschaftlich verheerenden Steuerdumpings. Die Tiefststeuerpolitik führt dazu, dass es in unserem Kanton für Personen und Familien, die nicht reich sind, immer weniger Platz gibt. Deshalb engagieren wir Alternativen uns für eine steuer- wie auch sozialpolitische Wende in unserem Kanton. Dazu gehören die Beschaffung von Bauland für den gemeinnützigen Wohnbau und das Recht, leerstehende Räumlichkeiten kulturell und gesellschaftlich zu nutzen. Wir solidarisieren uns voll und ganz mit den Bemühungen der Jugendlichen für die Schaffung von Kultur- wie auch Wohnraum.
Für die Alternative-die Grünen Zug, Josef Lang (Präsident)