Die Alternative Kanton Zug sammelt am 2. Juni in den meisten Gemeinden des Zugerlandes Unterschriften für die Klimaschutz-Initiative. Die gemeinsam mit den Schweizer Grünen, der SPS, den Christlichsozialen und Umweltorganisationen von den Zuger Alternativen mitlancierte Volksinitiative hat folgenden Inhalt: „Bund und Kantone betreiben eine wirksame Klimapolitik. Sie sorgen dafür, dass die Menge der landesweiten, vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Stand von 1990 um mindestens 30 Prozent abnimmt. Der Bund legt Zwischenziele fest. Die Ausführungsgesetzgebung (…) legt den Schwerpunkt auf die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien.“
An den Sammelständen werden auch Unterschriftenbögen für die Stopp-Offroader-Initiative aufliegen. Das von Jungen Grünen lancierte Volksbegehren „für menschenfreundlichere Fahrzeuge“ verlangt das Verbot von Motorfahrzeugen, die einen übermässigen Ausstoss schädlicher Emissionen aufweisen und die für Fussgänger, Velofahrer und andere Verkehrsteilnehmer übermässig gefährlich sind.
Der alternative Nationalrat Josef Lang, der als Mitglied der Grünen Fraktion an den Vorbereitungen des Volksbegehrens beteiligt war, wird am Samstag Vormittag in Rotkreuz und Hünenberg und am Nachmittag in der Stadt Zug Unterschriften sammeln, und den Bürgerinnen und Bürgern Red und Antwort stehen. Mit dem Klimatag wollen die Alternativen auch ein Zeichen setzen gegen die höchst umweltfeindliche FDP-Initiative zur Abschaffung des Verbandsbeschwerderechts und gegen die rechtsbürgerlichen Strassenbaupläne im Kanton Zug. Wer Strassen sät, wird Verkehr ernten und das Klima zusätzlich erwärmen.
Die Klimaerwärmung ist die grösste existenzielle Herausforderung für die Menschheit. Die breit abgestützte Volksinitiative ist eine Antwort darauf. An der Haltung zur Initiative zeigt sich die ökologische Glaubwürdigkeit von Parteien und Politikern.
Für die Alternative Kanton Zug: Karin Gölitzer, Sekretärin

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