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Bürgerliche schröpfen Zuger Familien

Die Alternativen – die Grünen lehnen die Streichung der Familienzulagen beim Personal mit aller Vehemenz ab. Sollte die bürgerliche Mehrheit im  Zuger Kantonsrat am kommenden Donnerstag tatsächlich den Sparhebel bei den Familien ansetzen, dann wird eine Volksabstimmung mittels Referendum unausweichlich.

Der Kanton Zug gehört zu jenen Kantonen mit den höchsten Lebenskosten schweizweit. Dies ist leicht erkennbar, wenn man das jeweilige frei verfügbare Einkommen unter den Kantonen vergleicht.  Mittels einer kantonalen Familienzulage wurde bisher dem Zuger Personal unter die Arme gegriffen. Ohne Not will nun die Gesamtheit der Zuger Bürgerlichen die Familien im Kanton Zug weiter schröpfen, anscheinend sogar die selbsternannte Familienpartei CVP.

Familie als Armutsrisiko
Bereits heute haben Familien ein erhöhtes Armutsrisiko. Die Streichung hat unmittelbare Folgen für normalverdienende Personen inklusive ihrer Kinder. Gerade im Kanton Zug mit seinen hohen Lebenskosten ist diese Familienzulage nicht nur eine Wertschätzung gegenüber dem eigenen Personal, sondern sie ist dringend notwendig.

Volksabstimmung unumgänglich
Der Kantonsrat hat es am kommenden Donnerstag in der Hand den Betriebsunfall der vorberatenden Kommission sowie der Staatswirtschaftkommission (Stawiko) zu korrigieren und den Sparhebel nicht bei den Zuger Familien anzusetzen. Ansonsten werden die Alternativen – die Grünen das Referendum gegen diese unsoziale Sparmassnahme ergreifen.

2017-05-31T01:07:50+00:00 30.05.2017|Familien, Wohnen|