Eines der wichtigsten Rezepte, die Stadt Zug vor dem Verkehrskollaps zu bewahren, ist ein gut ausgebauter Öffentlicher Verkehr. Jährlich nimmt die Zahl von ÖV-Nutzern stark zu, für die Grüne Partei ist dies sehr erfreulich! Im Moment prüft der Zuger Stadtrat mögliche Optimierungen, wie er das jedes Jahr macht. Auch die Umstellung auf einen Viertelstundentakt auf der ZVB-Linie 3 zwischen Widenstrasse und Klinik Zugersee wird geprüft. Eines der kinderreichsten Quartiere des Kantons Zug muss nämlich seit Jahren mit einer Kompromisslösung leben. Für inzwischen über 700 Anwohner der Quartiere Fuchsloch und Leimatt ist bei jedem zweiten Kurs an der Widenstrasse Endstation. Der Bus lässt die Bergfahrt aus und wendet nach ein paar Minuten wieder Richtung Baar. In der Gegenrichtung verpasst man deswegen die Anschlüsse nach Zürich oder Luzern. 
 
Für die Alternativen – die Grünen der Stadt Zug ist diese ineffiziente Lösung unverständlich, weil sie eine beträchtliche Anzahl Bewohner des Quartiers am oberen Dorfrand zur Benützung des Autos zwingt. Wir finden, dass dieses Quartier nicht länger benachteiligt werden darf und appellieren an die Stadt Zug, den Fahrplan zu optimieren. Auch gut zu wissen in der jetzigen Situation: die Einführung des Viertelstundentakts hätte für die Stadt Zug keine nennenswerten zusätzlichen Kosten zur Folge.  
 
 
Jolanda Spiess-Hegglin, 
Vorstand Alternative – die Grünen Stadt Zug
Co-Präsidentin Alternative – die Grünen Kanton Zug