Medienmitteilung der Jungen Alternativen Zug

Den Jungen Alternativen und der Juso Zug reicht’s. Gemeinsam protestieren sie an der heutigen GV des Bergbauunternehmens Xstrata. Die Toten in Südafrika und Peru sprechen für sich, für die Dividenden der Aktionäre wird über Leichen gegangen.
 
Die beiden linken Zuger Jungparteien protestieren heute gemeinsam an der GV des Bergbauunternehmens Xstrata. Mit dem Slogan „YOUR MONEY KILL$“ und Flugblättern machen sie die Aktionäre auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen aufmerksam. Vor allem der Vorfall in Südafrika, bei dem 34 Menschen grundlos erschossen wurden, beweist einmal mehr mit welchen menschenverachtenden Praktiken Xstrata ihre Gewinne macht. Bei Unternehmen wie Xstrata darf nicht mehr länger weg geschaut werden. Wie bereits im offenen Brief an den Zuger Regierungsrat fordern wir: Zug und die Schweiz sollen endlich Verantwortung übernehmen. Eine Antwort auf unseren offenen Brief steht noch aus. Konzerne wie Xstrata haben hier in Zug ihren Hauptsitz. Deshalb sind wir mitverantwortlich für die ausbeuterische Kette, welche Millionen von Menschen auf der Erde den Raum und die Ressourcen zum Leben nehmen.
 
Wir Jungen aus Zug solidarisieren uns mit den Mineuren aus Südafrika, aber auch mit allen anderen Opfern von Xstrata und protestieren gegen die skrupellosen Geschäftstätigkeiten für den Profit.
 
Die Junge Alternative und die Juso fordern von Xstrata Gerechtigkeit gegenüber den Arbeitern; und zwar JETZT!
 
 
Andreas Lustenberger, Junge Alternative Zug, Copräsident Junge Grüne Schweiz
 
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