Unter dieses Motto kann man das erfreuliche Abstimmungsresultat im Kantonsrat stellen, der das ganze bisherigen Wanderwegnetz behalten will. Die von der Regierung beantragte Ausdünnung des Zuger Wanderwegnetzes um einen Drittel hätte eine massive Verschlechterung bedeutet und hat nicht nur mich stutzig gemacht. Auch die vielen lokalen Wandervögel haben sich gewehrt und ihren Unmut kundgetan.

Die, von den vielen negativen Reaktionen überraschte, Regierung machte demzufolge einen Kompromissvorschlag, der weder in der Raumplanungskommission noch im Rat eine Mehrheit fand. Ich bin froh, dass das Wanderwegnetz nun weiterhin den Bewegungsfreudigen in ursprünglicher Länge zur Verfügung steht. Zudem wurden die Gemeinden verschont in Zukunft einen riesigen Mehraufwand für ehemalige kantonale Wanderwege zu betreiben.

 

Hanni Schriber-Neiger,

Kantonsrätin, Alternative – die Grünen, Rotkreuz

Leserbrief: Wanderwegnetz im KR

11. November 2016