Die Abstimmungsparolen der Jungen Alternativen – städtisch, kantonal, national.
Städtische Vorlagen:
Wohl kaum eine Abstimmung vermochte es, das Interesse der Zuger Jugend so auf sich zu ziehen, wie jene um den Sanierungskredit für das Kulturzentrum Galvanik. Mit enormem Engagement haben sich Jugendliche und junge Erwachsene für die Galvanik stark gemacht. Auch wir Junge Alternative konnten da nur unseren Beitrag leisten. Zusammen mit den Jungfreisinnigen und der Juso haben wir ein Pro-Jugendkomitee gegründet – ein solcher Zusammenschluss stellt in Zug eine absolute Premiere dar. Wir hoffen, dass die Stadtzuger Bevölkerung klar Ja sagt zu diesem Treffpunkt und Kulturlokal für die junge Generation in Zug.
Ja sagen wir auch zur Ferienbetreuung. Viele Familien sind auf Betreuungsmöglichkeiten sehr angewiesen.
Wir sprechen uns zudem gegen die Steuersenkung aus. Die tiefen Steuern haben die Lebenskosten alles andere als gesenkt: Die Mietzinsen sind derart hoch, dass sich junge Erwachsene – besonders junge Familien – kaum eine Wohnung leisten können und den Kanton verlassen müssen. Von den Steuergeschenken profitieren nur Leute mit überdurchschnittlich grossen Einkommen, ihnen sind denn auch die horrenden Mietzinsen herzlich egal.

Kantonale Vorlagen
Dem Vorstand liegt die Abstimmung zum Wahlgesetz sehr am Herzen. Ein Verbot von Listenverbindungen würde es verunmöglichen, dass Jungparteien eigene Listen aufstellen und diese mit ihren Mutterparteien verbinden könnten. Wir finden, dass auch junge politisch Interessierte ihre Anliegen in die Politik einbringen können sollten und sehen ein Verbot von Listenverbindungen klar als unfaire Benachteiligung für uns Junge an – auch deshalb ist ein solches Verbot undemokratisch. Gerade Jungparteien können den etablierten Mutterparteien wichtige neue Impulse geben – egal welche politische Ausrichtung sie haben.
Zu der Fristenverlängerung sagen wir ja.

Nationale Vorlagen
Zur Tieranwalt-Initiative sagen wir ja. Die Schweiz soll weiterhin eine Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz spielen.
Weiter sprechen wir uns gegen eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes aus. Ein Nein wäre ein starkes Zeichen an die Pensionskassen, ihre verwalteten Gelder nachhaltig anzulegen, anstatt sie auf Kosten der Sparenden im globalen Finanzkasino zu verspekulieren – damit wäre auch der jungen Generation langfristig gedient.
Bezüglich Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen beschliesst der Vorstand Stimmfreigabe. Es ist wichtig, dass die Forschung am Menschen geregelt wird, uns geht jedoch der Schutz von nicht urteilsfähigen Menschen zu wenig weit.