Als ob es nicht schon genug wäre, dass die Jungen Alternativen mit pointierten Auftritten und aufrüttelnden Aktionen die etablierte Zuger Politik im Namen der Jugend immer wieder herausfordern – jetzt wollen die JungpolitikerInnen auch das Bundeshaus gehörig auf den Kopf stellen. Die Jungpartei tritt im Wahlherbst mit einer eigenen Nationalratsliste an und hat dieses Wochenende in der Jugendbeiz Podium 41 ihre Kandidierenden nominiert.
Vor allem eines wollen die drei JungpolitikerInnen in Bern: eine soziale und ökologische Wende. „Bundesbern hat knackige, alternative Politik dringend nötig“, meint etwa die junge Journalistin und Familienfrau Jolanda Spiess-Hegglin aus Oberwil. „Es ist dringend notwendig, dass Querdenkende in Bern mitreden, also: ran an die Politik!“, konkretisiert Levin Schmid, 20-jähriger Erwachsenenmaturand aus Steinhausen und Gründungsmitglied der Jungen Alternative. Und auch der junge Konstrukteur Matthias Kilchsperger ist überzeugt, dass Junge Bock haben auf einen politischen Richtungswechsel. „Junge brauchen Lehrstellen, Studienplätze,  Kulturraum, eine aktive Friedenspolitik, grünen Strom statt Atomenergie und Klimawandel und endlich wieder zahlbare Wohnungen. Die Zuger Jugend hat die Nase gestrichen voll von PolitikerInnen, die die Gesellschaft mit Angst und Rassismus vergiften wollen und sogenannten VolksvertreterInnen, die Profitgier über die Interessen der Menschen stellen“, erklärt der 20-jährige Walchwiler.