Zug ist neben AI, GL und OW der einzige Kanton, der noch nie eine Frau nach Bern geschickt hat. Seit Einführung des Frauenstimmrechts hätten wir 54 Mal einen Parlamentssitz weiblich besetzen können. Die Zeit ist überreif für eine Zuger Frauenvertretung im Bundesparlament. Die Alternative-die Grünen ist die einzige Partei, die mehrheitlich Frauen aufgestellt hat. Sie bietet die grösste Garantie, dass endlich eine Zugerin Einsitz im Bundesparlament nimmt.

Wenn ich diese Frau bin, werde ich mich stark für Anliegen der Frauen und der Familien einsetzen. Dazu gehören Lohngleichheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Schutz vor Gewalt, insbesondere Waffengewalt. Was die Familien betrifft, will ich mich gegen hohe Krankenkassenprämien und hohe Mieten einsetzen. Sie sind das Hauptproblem der Zuger Familien.

Die grösste Herausforderung für uns alle ist die Klimaerwärmung. Die Wetterextreme wie Dürren, Überschwemmungen oder Stürme häufen sich auch in der Schweiz. Ein Alpenland ist durch das Schmelzen der Gletscher und das Auftauen des Permafrosts besonders gefährdet. Die Landwirtschaft leidet an ungewöhnlich langen Dürreperioden. Immer schneeärmere Winter sind eine Belastung für die Vegetation. Ausgetrocknete oder zu warme Gewässer bieten den Fischen oftmals keinen sicheren Lebensraum mehr.

Um die Treibhausemissionen zu senken, sind der Ausstieg aus fossilen Energieträgern und die Förderung erneuerbarer Energien unabdingbar. Der Finanzsektor muss seinen Beitrag leisten, indem er auf klimaschädliche Investitionen verzichtet.

Der Dichter Erich Fried hat mal gesagt: „Wer will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt.“ Ich will – auch für unsere Kinder -, dass sie bleibt. Wenn Sie mir Ihre Stimme geben, tun sie etwas für eine ökologische und soziale Zukunft. Ich werde dabei meinen Erfahrungsschatz als Kantonsrätin, Regierungsrätin und Frau Landammann einsetzen, aber auch den aus meiner beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen einsetzen.