An der Kantonsratssitzung vom 24. September 2020 geschah ein kleines Wunder, denn seit Jahren strebte die Gemeinde Risch eine Temporeduktion im Breitfeld an. Entgegen der Regierung wurde das Postulat aller Rischer Kantonsratsmitglieder betreffend Reduktion der Höchstgeschwindigkeit beim Weiler Breiten, Gemeinde Risch, mit 35:36 erheblich erklärt.

«Wir wissen es: Fussgängerinnen und Fussgänger sind die verletzlichsten Verkehrsteilnehmenden und wir Rischer Kantonsratsmitglieder möchten im Weiler Breiten mehr Fussgängersicherheit. – Ich habe mit Besorgnis zur Kenntnis genommen und kann nicht nachvollziehen, warum der Regierungsrat die Höchstgeschwindigkeit nicht endlich reduzieren und das vorliegende Postulat nicht erheblich erklären will.

Ich wünsche mir für die kleinen und grossen Spazierenden, Wandervögel sowie Joggenden mehr Sicherheit bei der Querung der Meierskappelerstrasse beim Restaurant Breitfeld. Sie sollen nicht angstvoll über die Strasse hetzen müssen, denn dort ist heute Tempo 80 angezeigt. In der Fahrtrichtung Rotkreuz-Meierskappel in der langen Kurve ist die Strassensituation sehr unübersichtlich und darum sehr gefährlich für das Fussvolk.

Die geforderte Temporeduktion ist eine einfache Massnahme zur Entschärfung der jetzigen Verkehrssituation. Dies umzusetzen ist verhältnismässig und betreff Sicherheit sehr wirksam. Aber die Regierung möchte erst in 10 Jahren eine Geschwindigkeitsreduktion ins Auge fassen. So lange mag ich nicht mehr auf Fussgänger-Sicherheit warten und mache Ihnen den Vorschlag möglichst bald wenigstens Mitte-Inseln auf der Strasse aufzumalen.

Ich unterstütze als Mit-Unterzeichnende den Gegenantrag dieses Postulates Nr. 2957 sei erheblich zu erklären. Danke.»

 

Hanni Schriber-Neiger, KR ALG, Rotkreuz