Medienmitteilung zur ÖV-­Debatte im Kantonsrat

Die Alternativen – die Grünen Zug zeigen sich enttäuscht über die Nichterheblichkeits?Erklärung ihres Postulates gegen den Abbau im öffentlichen Verkehr. Das Zuger Parlament entscheidet sich äusserst knapp (36 zu 32 Stimmen) gegen einen starken öffentlichen Verkehr und gegen die Bedürfnisse vieler Zugerinnen und Zuger. 
 
Eine knappe Mehrheit des Parlaments hat sich für eine Verschlechterung des Angebots am Abend und am Wochenende ausgesprochen. Einmal mehr, wird damit ein Angebot, das primär der hier lebenden Bevölkerung dient, abgebaut. Der Zuger Regierungsrat und der Kantonsrat legt mehr Wert auf Business?Angebote für Auswärtige denn auf gute Angebote für Familien und Jugendliche, die hier im Kanton Zug wohnen. 
 
Besonders irritiert zeigt sich die Alternativ?Grüne Fraktion über das Abstimmungsverhalten der Zuger Grünliberalen. Mit ihren drei Nein?Stimmen hätten sie es in der Hand gehabt, sich für einen starken und ökologisch wichtigen öffentlichen Verkehr einzusetzen. 
 
Deutliche Überweisung 
Die deutliche Überweisung des Postulates und die gebrachten Voten betreffend der Zusammenarbeit zwischen der Regierung und den Gemeinden sollten dem Regierungsrat eine Warnung sein. Die Regierung ist gut beraten, die Gemeinden im Rahmen ihres Sparpaketes nicht weiter vor den Kopf zu stossen. Denn eines darf nicht vergessen werden: jede Zugerin und jeder Zuger ist auch Einwohner einer der elf Zuger Gemeinden.
 
Wir erwarten vom Regierungsrat, dass er diese Zeichen ernst nimm und in seiner Entscheidungsfindung im kommenden August, einfliessen lässt. Die Zuger Bevölkerung muss auch weiterhin von einem starken öffentlichen Verkehr profitieren können.
 
 
Andreas Lustenberger, Kantonsrat Alternative – die Grünen
Anastas Odermatt, Kantonsrat Alternative – die Grünen
 
 
 >> Artikel auf zentralplus.ch zum öV-Abbau
 >> Artikel auf zentralplus.ch zum Zuger Sparpaket