Erste Zugerin in den Ständerat

Der Kanton Zug war noch nie durch eine Frau in der Kleinen Kammer vertreten. Um das zu ändern, beantragt der Vorstand der Alternative-die Grünen Kanton Zug der Mitgliederversammlung, die landesweit bekannte Nationalrätin und alt Regierungsrätin Manuela Weichelt für den Ständeratswahlkampf 2023 zu nominieren.

Mit einer Kandidatur von Nationalrätin und alt Regierungsrätin Manuela Weichelt sollen die Zugerinnen und Zuger die Möglichkeit bekommen, erstmals eine Frau in den Ständerat zu schicken. Und den immer noch tiefen Frauenanteil in der Kleinen Kammer (12 von 46) zu erhöhen. Zu ihren politischen Schwerpunkten sagt Manuela Weichelt : «Die Präambel der Bundesverfassung nehme ich ernst und fälle meine Entscheide entsprechend: „gewiss, dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.“» Mit Manuela Weichelt bekäme Zug eine Standesvertreterin, die unabhängig  von wirtschaftlichen Sonderinteressen und dem Allgemeinwohl verpflichtet ist. Die ALG ist überzeugt: Es braucht eine Zuger Standesstimme im Stöckli, die sich für Ökologie, für mehr Klimaschutz und für eine sichere Energieversorgung sowie eine solidarische und offene Gesellschaft einsetzt.

In drei Jahren Nationalratstätigkeit konnte sich Manuela Weichelt vor allem als Sozial- und Gesundheitspolitikerin profilieren. So spielt sie als Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit eine wichtige Rolle in der Umsetzung der Pflegeinitiative, der Verteidigung der Rechte von Menschen mit Behinderung und von kranken Kindern sowie der Organisation der ersten Säule. Sie zeigt auch immer wieder die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Umwelt auf.

Als Präsidentin der Subkommission Gerichte/Bundesanwaltschaft der Geschäftsprüfungskommission führte sie die GPK in den Untersuchungen der sensiblen Dossiers wie der Affäre um das Aufsichtsrechtliche Verfahren betreffend Vorkommnisse am Bundesstrafgericht, der Disziplinaruntersuchung gegen Bundesanwalt Michael Lauber sowie dem Erpressungsversuch gegen Bundesrat Alain Berset. Für 2023 wird Manuela Weichelt als Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission vorgeschlagen.

Weiter machte sich Manuela Weichelt stark für eine transparente Wirtschaft sowie für die Umsetzung der Sanktionen gegen russische Oligarchen, Firmen und Banken.

 

Kontakt:
Manuela Weichelt, Nationalrätin ALG, 079 792 53 15, manuela.weichelt@parl.ch
Luzian Franzini, Co-Präsident ALG, 079 781 77 36, lu.franzini@hotmail.com