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Fair-Food ist konkrete Klimapolitik

Die Grünen verpassen den Hitzesommer; sie würden keine provokativen Forderungen aufstellen, um in die Schlagzeilen zu geraten. Das bemängelt die Bundeshausredaktorin Eva Novak in einer Analyse. Stattdessen würden sich die Grünen auf die Fair-Food-Initiative konzentrieren.

Grüne Politik ist nachhaltig und langfristig ausgerichtet. Wir wollen mit wirksamen Massnahmen gegen die Klimaerhitzung ankämpfen. Einfach lautstark autofreie Sonntage verlangen, hilft wenig. Die Fair-Food-Initiative dagegen ist langfristig ausgerichtet und daher ein wirksamer Teil einer ganzheitlichen Klimapolitik. Die Initiative will eine natur- und umweltfreundliche Landwirtschaft. Mit der Förderung saisonaler, regionaler und ökologischer Lebensmittel leistet die Initiative einen ganz konkreten Beitrag zum Klimaschutz. In tropischen Ländern wird vielerorts Regenwald abgeholzt, um riesige Plantagen und Monokulturen für den Export von Landwirtschaftsgütern zu errichten. Die industrielle Landwirtschaft auf der Basis von Monokulturen und Massentierhaltung kommt ohne Unmengen von Wasser, Pestiziden und Erdöl nicht aus. Die Fair-Food-Initiative ist konkrete Klimapolitik, denn fast ein Drittel unseres ökologischen Fussabdruckes entsteht bei den Lebensmitteln. Nur mit deren Einbezug kann das Ziel zum Klimaabkommen von Paris erreicht werden.

Hanni Schriber-Neiger, Kantonsrätin ALG, Rotkreuz

2018-08-13T16:34:40+00:00 13.08.2018|Abstimmung, Grüne Risch-Rotkreuz|