Vorlage 2908 –  Beitrag des Kantons Zug an die Aufbaukosten des OYM-Colleges

Die ALG ist einstimmig für die Ausrichtung einer Anschubfinanzierung für das OYM-Colleges; grossmehrheitlich spricht sich die Fraktion für den von der Regierung vorgeschlagenen Betrag von 1 Million aus, statt den von der Kommission befürworteten 1,2 Millionen. Damit unterstützt der Kanton Zug ein bildungspolitisches Projekt, das weit über die Kantonsgrenzen ausstrahlen wird. Der Kanton Zug setzt gleichzeitig eine Praxis fort, von der bereits das Departement Informatik der HSLU oder das Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe profitierten.

 

Vorlage 2919 – Was tut der Kanton Zug gegen Gewalt an Frauen und Kindern?

Die Sparmassnahmen zeigen leider ihre Wirkung!

Die Fallzahlen häuslicher Gewalt sind in den letzten fünf Jahren gestiegen und haben im 2018 den Höchststand erreicht. Laut Bericht der Regierung erfüllt der Kanton Zug die Instanbul-Konventionen. Dies zeigt der sehr detaillierte Aufgabenbereich der verschiedenen Direktionen und Verwaltungsstellen. Auf Grund der Sparmassnahmen wird die Regierung bei der Umsetzung allerdings gefordert sein, wenn sich zeigt, dass die Polizei bei häuslicher Gewalt die Nachbetreuung nur situativ in schwereren Fällen vornehmen konnte.

Die ALG begrüsst und unterstützt die geplanten Massnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Gewalt an Frauen und Kindern mittels aktiver Prävention und Intervention.

 

Vorlage 2920 – Integrationsklassen auf der Primarstufe für Kinder aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich

Eine Integrationsklasse für Asyl- und Flüchtlingskinder auf der Primarstufe zu führen, damit hat der Regierungsrat mit Weitsicht gehandelt und die Heterogenität der Primarstufe nicht noch mehr ausgereizt. Es spricht auch dafür, dass die Bildungsqualität in den Fokus gesetzt wurde und es zeigt sich, dass dies ein erfolgreicher Entscheid war, der im November 2016 umgesetzt wurde. Dies bestätigt der Bericht der Arbeitsgruppe Asyl in deren verschiedene Ämter (DI / BK und die gemeindlichen Schulen) involviert sind. Die Erfahrung hat gezeigt, dass im Asyl- und Flüchtlingsbereich die Schülerzahlen sehr kurzfristig ändern können. Der Stadt Zug als zentraler Standort sollen keine zusätzliche Kosten aufgebürdet werden. Die ALG unterstützt die Erhöhung der Monatspauschale auf 25`000.- Fr.

 

Vorlage 2839 – Motion Teilzeitpensen – auch an Zuger Gerichten

Nach Meinung der Regierung herrscht bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an den Zuger Gerichten Handlungsbedarf. Die ALG ist erfreut über die Erkenntnis der Regierung, dass auch auf Kaderstufe bei den Gerichten nicht nur der Untervertretung der Frauen entgegengewirkt werden muss, sondern dass damit auch die Väter die Möglichkeit bekommen sollen, vermehrt ihre familiären Verpflichtungen wahrzunehmen.