Kantonsratsbeschluss betreffend Anpassung des kantonalen Richtplans L 4.3 Wälder mit besonderer Naturschutzfunktion; V 3.3 Kantonsstrassen; V 10 Kantonales Wanderwegnetz; Entlastungsprogramm 2015–2018 Massnahmen 2.22a, IR 5.12 und 5.08 – Vorlage 2596

Anpassung Richtplan: Keine Ausdünnung des Zuger Wanderwegnetzes

Wandern und Spazieren ist bei der Bevölkerung sehr beliebt und erst noch gesund. Die Fraktion der Alternativen – die Grünen will keine Ausdünnung des Zuger Wanderwegnetzes um einen Drittel und unterstützt die Raumplanungskommission. Ein attraktives Wandernetz bedeutet Lebensqualität und Erholung direkt vor der Haustür. Aus Sicht der ALG ist es falsch, aufgrund einer verfehlten Finanzstrategie hier zu sparen.

Ebenfalls aus Spargründen wollte die Regierung die drei Waldnaturschutzgebiete Littibachtobel, Lorzentobel und Eggbärneren aus dem Richtplan streichen, nur weil sie noch nicht unter Vertrag sind. Dies kann die ALG nicht nachvollziehen und unterstützt ebenfalls die Kommission. Nachhaltig bewirtschaftete Wälder leisten einen deutlichen Beitrag zur Biodiversität und zum Klimaschutz. Die ALG wehrt sich gegen die massiven Verschlechterungen zulasten von Mensch und Natur.

Hanni Schriber (041 790 33 21)

 

 

Interpellation von Daniel Stadlin und Richard Rüegg betreffend übermalten Wandbildern in der ehemaligen Kapelle des alten Kantonsspitals – Vorlage 2633

Unsensibler Umgang mit Wandbildern – nicht minder unsensible Fragen

Zwar ist die Regierung im Umgang mit den Wandbildern in der ehemaligen Kapelle des alten Kantonsspitals korrekt und äusserst pragmatische vorgegangen. Jedoch fordern die Alternativen – die Grünen gerade im heiklen Politikfeld der Religions- und Flüchtlingspolitik mehr Sensibilität. Die Fragen der Interpellanten wirken aber nicht minder unsensibel. Politisches Kapital zu schlagen auf den Schultern von Asylsuchenden und Andersgläubigen widerspricht dem christlichen Gebot der Nächstenliebe fundamental.

Anastas Odermatt (079 786 11 43)

 

 

Interpellation von Claus Soltermann betreffend Umfahrung Cham–Hünenberg– Vorlage 2663

Fragen zur UCH ungenügend

Die Fragen zur Umfahrung Cham gehen an der Hauptproblematik zum Thema UCH vorbei. Fragen nach dem Grund für die Verzögerung eines Bauprojekts, dessen Zustimmung durch das Volk bald zehn Jahre zurückliegt, fehlen ebenso wie der Stand der Dinge bei Einsprachen für die flankierenden Massnahmen im Dorfzentrum. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Interpellation kaum Neues zu Tage fördert.

Esther Haas (079 321 01 82)

 

 

Für die Fraktion der Alternativen – die Grünen

Anastas Odermatt, Fraktionschef

079 786 11 43, mail@anastas-odermatt.ch