Rechenschaftsberichte Gerichte, Ombudsstelle, Datenschutz
Gute Arbeit trotz knapper Ressourcen
 
Die ALG attestiert den Zuger Gerichten sowie der kantonalen Ombudsstelle sowie der Datenschutzstelle im Grundsatz gute Arbeit. 
 
Der Bericht der erweiterten JPK zeigt, dass gerade die Tätigkeiten der Ombudsfrau sowie der Datenschützerin von der Bevölkerung rege genutzt und auch geschätzt werden. Die ALG weist darauf hin, dass im Rahmen des Sparpakets diese Stellen weder personell noch finanziell einzuschränken sind. Deren bürgerfreundliche Dienstleistungen dienen oft der Verhinderung von aufwändigen Verfahren in Form von Beschwerden etc.
 
 
Fachhochschule Zentralschweiz und IFZ
Nein zu schädlichen Steuergeschenken 
 
Trotz teils ungeschicktem Vorgehen und Kommunikation durch die Volkswirtschaftsdirektion anerkennt die ALG den künftigen Standort der Fachhochschule Zentralschweiz (Departement Informaktik) und dem Institut für Finanzdienstleitungen in Rotkreuz. Die ALG fordert die VD auf, dafür zu sorgen, dass der Anschluss mit dem öffentlichen Verkehr wie z.B. der Halt von Interregio-Zügen in Rotkreuz langfristig in hoher Qualität/Frequenz gesichert wird.
 
 
Hundegesetz
Schutz von Mensch und Natur
 
Die ALG befürwortet das Hundegesetz im Sinne der Regierung sowie aller 11 Zuger Gemeinden, die ein solches explizit wünschen. Ein einheitliches kantonales Regelwerk verhindert komplizierte gemeindliche und voneinander abweichende gemeindliche Regelungen, welche gerade für Hundebesitzer nur schwierig nachzuvollziehen wären. Zudem ist es uns ein Anliegen, dass Hunde artgerecht gehalten werden und auch den ihnen zustehenden Auslauf erhalten. 
 
Zentrales Element des Gesetzes ist der Schutz von Menschen und insbesonders von Kinder vor den (wenigen) Hundebesitzern, die ihre Tiere nicht im Griff haben. Es gilt, Bissverletzungen bis hin zu Todesfällen möglichst präventiv entgegen zu wirken. Dabei ist das Hundegesetz sehr liberal. Es gibt mit wenigen Ausnahmen wie Schulen, ÖV, Naturschutzgebiete keinen Leinenzwang – Hunde sollen „unter direkter Aufsicht auf kurze Distanz geführt werden“.
 
Die ALG wird wenige Anträge stellen, um den Schutz von bedrohten Tieren wie der Feldhase oder bodenbrütende Vögel zu gewährleisten. Frei laufende Hunde in sensiblen Gebieten gefährden deren Nester bzw. die Jungtiere.
 
 
2. Lesung Lehrpersonalgesetz 
Starke Schulen statt Sparen in der Bildung
 
Der ALG sind Schulen von hoher Qualität ein Anliegen. Es ist der Grundstein für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Wirtschaft. Dazu braucht es Lehrpersonen mit genügend zeitlicher Ressourcen, um ihre Aufgaben wahrnehmen zu können. Wir begrüssen daher das Gesetz so, wie dies der Kantonsrat in erster Lesung beschlossen hat. Die Anträge der FDP zur 2. Lesung lehnt die ALG klar ab. Die FDP will so das Rad der Zeit zurückdrehen und verschliesst die Augen vor der Realität in den Schulen mit gestiegenen Anforderungen an Lehrpersonen. Die FDP würde so die Schulqualität stark gefährden. Das sehen auch einige FDP-Praktiker in den Gemeinden so!