Änderung des Gesetzes über das Gesundheitswesen im Kanton Zug
Für die Gesundheit der Bevölkerung: Tagesambulatorien und Ausbildungsplätze schaffen

Die Alternativen – die Grünen stimmen dem überarbeiteten Gesundheitsgesetz zu. Es ist wichtig, dass Tagesambulatorien Bestandteile in der Gesundheitsversorgung sind. Wenn eine Behandlung ambulant durchgeführt werden kann, ist dies gegenüber einer stationären Behandlung schon aus Kostengründen vorzuziehen. Tendenziell steigt der Bedarf an psychiatrischen Leistungen. Deshalb sollten auch hier bedarfsgerechtere Lösungen bereitgestellt werden.

Der Staat hat in Bezug auf die Gesundheitsversorgung einen Versorgungsauftrag. Die Prognose, dass der Bedarf an Fachkräften im Gesundheitswesen steigen wird und mit den jährlich ausgebildeten Fachleuten nicht ausgeglichen werden kann, sollte im Fokus des Versorgungsauftrags sein. Damit es künftig nicht zu Engpässen der Fachkräfte im Gesundheitsbereich führt, sind die Angebote an Ausbildungsplätzen in den Gesundheitsinstitutionen des Kantons Zug sehr wichtig. Dass die Regierung in diesem Zusammenhang Betriebe mit finanziellen Beiträgen unterstützen kann, erachten wir von der ALG als sinnvoll.

Kantonsratsbeschluss betreffend Objektkredit für eine elektronische Abstimmungsanlage im Kantonsratssaal
Ja zu mehr Transparenz für die Öffentlichkeit

Die Alternativen – die Grünen stimmen dem Objektkredit für die Elektronische Abstimmungsanlage zu. Die Bedürfnisse sind ausgewiesen und die Faktenlage geklärt. Wichtig ist eine pragmatische und niederschwellige Herangehensweise in der Einführungszeit, wobei der Ratsbetrieb das System bestimmt und nicht umgekehrt. Schlussendlich ist es eine Willensfrage: Will man der Öffentlichkeit Transparenz zugestehen oder nicht? Die Alternativen – die Grünen sagen da ganz klar Ja.

Motion betreffend die Schaffung eines kantonalen Jugendparlaments und Motion betreffend Einführung einer Abstimmungshilfe für junge Erwachsene im Kanton Zug
Mehr politische Partizipation für Jugendliche

Die Alternativen – die Grünen stellen fest, dass der Regierungsrat schlicht nicht willens ist, mehr politische Partizipation für Jugendliche zu ermöglichen. Die Alternativen – die Grünen werden sich aber sehr wohl für mehr politische Partizipation für Jugendliche einsetzen und die Schaffung der gesetzlichen Grundlagen für ein Jugendparlament und auch die Einführung von Abstimmungshilfen und allfälligen weiteren Instrumenten unterstützen.

Interpellation betreffend öffentliche Apotheke im Zuger Kantonsspital
Apotheke beim Kantonsspital ist kundenfreundliche Dienstleistung

Das Zuger Kantonsspital wurde vor Jahren in die unternehmerische Freiheit entlassen. Mit Blick auf diesen Entscheid ist es nur folgerichtig, dass sich die Unternehmensführung Gedanken zur Steigerung des Umsatzes aber auch zur Kundenfreundlichkeit macht. Mit der Führung einer Publikumsapotheke sieht die Unternehmensleitung gleich beide genannten Vorgaben umgesetzt. Die Alternativen – die Grünen begrüssen dieses neue Dienstleistungsangebot.

EG zum Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (EG BGFA)
Gute Ausbildung für Anwältinnen und Anwälte

Das für die Zulassung zur Anwaltsprüfung notwendige Praktikum soll auf 18 Monate ausgedehnt werden. Wir heissen diese Erhöhung um 6 Monate gut, weil wir eine gute Ausbildung für Anwältinnen und Anwälte unterstützen.

Zudem finden wir es begrüssenswert, dass mit der Vorlage klare Regelungen vorliegen, um einer Anwältin / einem Anwalt gegebenenfalls das Patent zu entziehen.

Für die Fraktion der Alternativen – die Grünen,
Anastas Odermatt, Fraktionsbericht