Öffentlichkeitsgesetz (Vorlage 2226)
Keine Geheimniskrämerei in der Politik
 
Die Alternative Grüne Fraktion setzt sich vehement ein für mehr Transparenz in Verwaltung und Politik. Bürgerinnen und Bürger sowie Steuerzahlende haben Anspruch darauf zu wissen, was die Verwaltung macht und wie die Politik zu Entscheidungen kommt. Der CVP-Antrag, dass Protokolle von kantonsrätlichen Kommissionssitzungen sowie von Regierungsratssitzungen nach Entscheidungen nicht öffentlich werden ist daher inakzeptabel. Dies schwächt das Vertrauen in die Politik und weckt den Verdacht der Vetternwirtschaft. 
 
 
Objektkredit für Laborgebäude (Vorlage 2256)
Wir sagen Ja zum Objektkredit für die Realisierung eines neuen Labor- und Verwaltungsgebäudes für das Amt für Verbraucherschutz. 
 
 
Gleichmässige Verteilung Asylsuchender in den Gemeinden (Vorlage 2231)
Gemeinden arbeiten zu wenig zusammen
 
Der Kanton zahlt die Unterbringung von Asylsuchenden. Und gemäss ihrer Einwohnerzahl unterstützen die Gemeinden den Kanton bei der Bereitstellung von Unterkünften für Asylsuchende. Leider nehmen einige Gemeinden ihre Verantwortung nicht wahr, wie z.B. Neuheim (Keine Asylsuchende). Trotz konkreter Vorschläge der Regierung, wie eine gerechtere Verteilung sowie ein Bonus-Malus-System gestaltet werden könnten und dem aktuellen Recht, dass die Gemeinden dies autonom regeln sollten, konnten sich die Gemeinden nicht auf ein Sanktionssystem einigen. Offenbar ist die Belastung durch Asylunterkünfte nicht so hoch wie vom Motionär vermutet. Und der Kanton selbst kann keine Sanktionen verfügen, da der Kantonsrat bei der Einführung des neuen Sozialhilfegestzes im 2009 der Regierung dieses Recht nicht gab. Die ALG unterstützt die Regierung, die Motion Werner so erheblich zu erklären und Sanktionsmöglichkeiten geprüft werden. 
 
 
Interpellation zum Ausbau der Bahninfrastruktur FABI (Vorlagen 2319/2325)
Variante Zimmerberg light ist viel günstiger
 
Die ALG fordert die Volksdirektion auf sich für die Interessen des Kantons Zug betreffend Bahninfrastruktur einzusetzen. Dazu gehört der kostengünstigere und effektivere Zimmerberg light anstelle des Zimmmberg-Basistunnels.   
 
 
Interpellation betreffend „Integrative Förderung“ (Vorlage 2223)
Integrative Förderung für das Wohl der Schulkinder 
 
Die Bildungsdirektion zeigt auf, dass integrative Förderung kostengünstiger ist und für das Wohl lernbehinderter oder verhaltensauffälliger Schüler und Schülerinnen besser gefördert werden können ohne Beeinträchtigung der Kinder der Regelklasse. Die Möglichkeit der Sonderschulung ist – falls nötig – vorhanden.