Energiegesetz (Vorlage 2217)
Verzicht auf dreckige Heizenergie ab 2030
?Die ALG fordert, ab 2030 nicht nur wie die Regierung vorschlägt auf Heizöl „extra leicht“, sondern auch auf Erdgas als Heizenergie zu verzichten. Umwelt (hoher Co2-Austoss) und auch Wirtschaft wie Haushalte (hohe und steigende Heizkosten) profitieren von der Abkehr von fossilen Energieträgern. Unverständlich ist, dass einige Kantonsräte das Heizen von Gebäuden mit Öl und Gas uneingeschränkt aufrechterhalten wollen. 
 
Geschäftsordnung Regierung (Vorlage 2183)
Ja zur Konkordanz
Die AGF begrüsst die neue Geschäftsordnung der Regierung. Mehr Gewicht erhält die Konkordanz – dies ist wichtig, um unabgesprochene mediale Alleingänge einzelner Regierungsräten zu verhindern. 
 
Velowege Alpenblick? (Vorlage 1608)
Guter Veloweg dank Alternative – die Grünen
Im 2007 verlangte die ALG eine besser Radverbindung im Gebiet Alpenblick-Chollermühle. Der Kantonsrat erklärte diese Motion für erheblich. Im Herbst 2014 soll gemäss Aussagen der Baudirektion endlich die nötigen Fuss- und Radwege erstellt sein. 

Einbürgerungskriterien? (Vorlage 1714)

Einheitlich, aber nicht gleichmacherisch
Die übereifrigen Motionäre rennen offene Türen ein. Kanton und Bund sehen bereits eine Vereinheitlichung der Sprachanforderungen bei Einbürgerungen vor. Der Kanton wird dies in einer Verordnung regeln, es braucht kein neues Gesetz. Die ALG mahnen bei den Einbürgerungen vor lauter Regeln den Menschen nicht zu vergessen und für gesellschaftlich gut integrierte Personen auch ohne perfekte Deutschkenntnisse die Einbürgerung zu ermöglichen. 
 
Geothermie ?(Vorlage 2187)
Verantwortungsvoll fördern
Die baldige Abkehr von den immer seltenere und darum auch teureren Erdgas, Erdöl oder Kohle als Energieträger ist nicht nur für Umwelt, sondern auch für die Wirtschaft und Privathaushalte zukunftsweisend. Auch Zug muss die erneuerbaren Energien vermehrt nutzen. Darum begrüsst es die ALG, dass die Nutzung von Geothermie gefördert und auch ein Mustergesetz erlassen wird. Nein sagt die ALG zur Nutzung von Schiefergas, da die Fracking-Methode (Erdbeben etc.) zu unsicher ist. 
 
Büroausbau ehemaliges Kantonsspital ?(Vorlage 2215)
Sinnvolle Nutzung sichern
Dank dem Einsatz der Alternativen – die Grünen und dem Entscheid der Stadtzuger Stimmbevölkerung wurden auf dem Areal des ehemaligen Kantonsspitals keine Luxusresidenzen gebaut, sondern der Weg frei gemacht für bessere Nutzungen. Es macht Sinn, die bestehenden Gebäude zwischenzeitlich auch für Büros der kantonalen Verwaltung zu nutzen. Die ALG stimmt der Vorlage zu.  
 
 
Alternativ-Grüne Fraktion – Stefan Gisler, Fraktionschef