Pensionskasse
Nein zu Rentenkürzungen
Der Baudirektor plant ein Verwaltungszentrum für 500 Millionen Franken und einen Stadttunnel für 950 Millionen Franken. Dafür sei angeblich Geld vorhanden. Doch die Pension für die zahlreichen Angestellten wie Lehrpersonen, Werkhofmitarbeitende oder Hebammen soll um 12 Prozent gekürzt werden. Das zeugt von wenig Wertschätzung für die Menschen, die zum erfolgreichen Wohn- und Wirtschaftstandort Zug beitragen.
 
Alle Anträge der ALG für geringere Renteneinbussen sowie für mehr Freiheit für den PK-Vorstand wurden in der 1. Lesung von GLP, SVP, CVP und FDP abgelehnt.
Stossend ist, dass die Unterdeckung der Kasse von den Arbeitgebern nie ausfinanziert wurde und die Versicherten seither mit ihren Beiträgen und massiven Leistungskürzungen (20 % bei der PK-Revision 2008) hunderte von Millionen Franken für einen gesunde Kasse selber bezahlt haben. Auch bei dieser
Revision zahlen die Arbeitenden die Entlastung von Arbeitgebenden.
 
 
Anpassung Richtplan

Langsamer wachsen, verbindlich zahlbaren Wohnraum schaffen und die Zersiedelung stoppen
Im Rahmen der Richtplandebatte fordert die AGF eine strikte Begrenzung der Siedlungsfläche, damit Grünflächen erhalten bleiben. Die Lorzenebene muss geschützt werden wie die Regierung beantragt. Doch muss zusätzlich die Verlängerung der General-Guisanstrasse durch diesen Naherholungsraum unbedingt aus dem Richtplan genommen werden. Zudem fordern wir ein klares Bekenntnis zur Schaffung von preisgünstigem Wohnraum.
 
 
Personalgesetz

10 Tage Vaterschaftsurlaub
Die ALG begrüsst die Schaffung einer Whistleblower-Stelle. Bei dieser können reale Misstände und Unregelmässigkeiten gemeldet werden. Die ALG schlägt vor, dass die Ombudstelle diese Aufgabe übernimmt. Auch das „Geschenkeverbot“ wird unterstützt.
 
Zentral ist die Forderung ALG, dass ein bezahlter Vaterschaftsurlaub von wenigstens 10 Tagen eingeführt wird. Führende private Arbeitgeber gehen schon längst weiter. So wird die junge Familie gestärkt und es ist ein Bekenntnis, dass auch Väter Verantwortung in der Kinderbetreuung übernehmen.
 
 
Energiegesetz
Verzicht auf dreckige Energie ab 2030
Die ALG fordert, ab 2030 ist auf Heizöl „extra leicht“ sowie Erdgas zu verzichten. Umwelt (hoher Co2-Austoss) und Wirtschaft wie Haushalte (hohe Kosten) profitieren von der Abkehr von fossilen Energieträgern. Das Nein der Kommission zum Regierungsvorschlag ist unverständlich. Der Smartmeter dient dazu, Haushalten beim Energiesparen zu helfen. Dazu braucht es keine umfangreiche Datensammlung an die Adresse der halbstaatlichen WWZ. Die AGF will dem „big
brother“ vorbeugen und verlangt, dass die Angaben zum privaten Stromverbrauch an die Stromlieferanten aufs für die Rechnungsstellung Nötigste zu beschränken.
 
 
Schulbauten
Ja zum KBA-Ausbau – Nein zum leeren 6. Stock beim GIBZ
Die AGF begrüsst den Ausbau der Gewerblich-industriellen Berufschule (GIBZ) für ein besseres Raumangebot für das kombinierte Brückenangebot (KBA). Befremdlich ist, dass die Hochbaukommission ohne Bedarfsnachweis im Kantonsrat durchdrückte, dass auf GIBZ einen leeren 6. Stock zu bauen. Das ist Seldwyla-Politik und die ALG sagt Nein zu den zusätzlichen Millionen dafür.
 
 
Stimmzettel Majorzwahlen

Leere Zettel plus Infoblatt
Die AGF lehnte Majorzwahlen für die Exekutive ab. Diese kommen nun. Wichtig ist daher, dass jetzt die Wahlzettel auch den Willen zur Personenwahl spiegeln. Darum befürworten wir, dass es eine einzige leere Wahlliste ohne Parteinennung gibt und dazu ein Infoblatt mit allen Kandidierenden.
 
 
Chamau & Schluecht
Ja zum Chamau-Kauf
Der Kanton soll die Chamau übernehmen. Dort kann ein Schulgutsbetrieb enstehen, geführt vom Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Schulecht. Dies stärkt den Bildungsstandort Zug.
 
 
Schönau
Gute Infrastrukur für Polizei und Feuerwehr
Das Ausbildungszentrum für Zugs Blaulichtorganisationen und Zivilschutz, die Schönau in Cham, muss dringend isoliert werden, damit nicht „aus den Fenstern geheizt“ wird. Zudem braucht es eine sanfte Sanierung für bessere betriebliche Abläufe.
 
 
Objektkredit Tobelbach und Littibach

Ja zu Renaturierungen von Bächen
Im Kanton Zug ist es wichtig, dass wir das sinnvoll Land renaturieren. Dies dient auch dem Hochwasserschutz – vor allem, da in Zug immer mehr Flächen zubetoniert werden (Strassen, Parkplätze, Bauten, etc.), welche das Versickern des Wassers in Böden verhindert.
 
 
Geschäftsordnung Regierung
Ja zur Konkordanz
Die AGF begrüsst die neue Geschäftsordnung der Regierung. Mehr Gewicht erhält die Konkordanz – dies ist wichtig, um endlich mediale Alleingänge von einzelnen Regierungsräten zu verhindern.
 
 
Velowege Alpenblick
Guter Veloweg dank Alternative – die Grünen
Im 2007 verlangte die ALG eine besser Radverbindung im Gebiet Alpenblick-Chollermühle. Der Kantonsrat erklärte diese Motion für erheblich. Im Herbst 2014 soll gemäss Aussagen der Baudirektion endlich die nötigen Fuss- und Radwege erstellt sein. Noch ist aber der Baukredit für das Projekt nicht bewilligt. Solange dies nicht der Fall ist, besteht kein Grund das Geschäft als erledigt
abzuschreiben. Das wäre auch sehr unüblich.