Die Junge Alternative Zug hat gemeinsam mit der Juso Zug die Gesetzesinitiative „für bezahlbaren Wohnraum“ lanciert. Unterschreiben Sie jetzt!

Wohnraum nur für Reiche?
Das Wirtschaftsmagazin Bilanz veröffentlich im April 2012 im jährlichen Städteranking auch eine Empfehlung, wo welche Bevölkerungsschicht am besten lebt. Die Stadt Zug wurde dabei als Ressort für Alte und Reiche angepriesen. Diese Entwicklung ist seit Jahren im ganzen Kanton Zug zu verfolgen.
 
Kein Platz für Junge und Familien?
Junge Menschen die in Zug aufgewachsen sind, hier zur Schule gingen, eine Lehre absolviert haben und jetzt in einem KMU-Betrieb arbeiten und eine Familie gründen wollen, haben immer mehr Mühe eine bezahlbare Wohnung zu finden. Sie sind oftmals gezwungen in benachbarte Gebiete wegzuziehen, obwohl gerade durch die Verdrängung in Zug die Wohnungspreise in letzter Zeit auch im Knonaueramt, Freiamt und in der Reussebene massiv angestiegen sind.
 
Die Politik hat jahrelang zugeschaut, wie den einfachen Leuten den Boden unter den Füssen weggezogen wurde. Nun ist es Zeit für einen Weckgong.

Der Markt ist kläglich gescheitert
Für uns junge Zugerinnen und Zuger ist klar: Der Zuger Wohnungsmarkt hat auf ganzer Linie versagt. Durch Spekulation und explosionsartigem Wachstum sind die Mietpreise exorbitant gestiegen. Der Markt ist nicht mehr in der Lage, ein Grundbedürfnis der Menschen abzudecken.
 
In 20 Jahren soll ein Anteil von mindestens 20% des Wohnungsbestands nach Grundsätzen der Gemeinnützigkeit oder der Kostenmiete vermietet sein.
 
Um auf diese Quote zu kommen sind Parlament und Regierung auf ganzer Linie gefordert. So sollen gemeinnützigen Wohnbauträgerinnen nicht nur zinsvergünstigte Darlehen gewährt werden, sondern Kanton und Gemeinden sollen eigene Grundstücke für die Errichtung preisgünstiger Wohnungen zur Verfügung stellen. Auch den Spekulanten muss ein Schnippchen geschlagen werden: Neueinzonungen werden nur erlaubt, wenn auf den entsprechenden Flächen ein bestimmter Anteil an kostenmietenbasiertem Wohnraum entsteht.

Mehr Informationen und Unterschriftenbögen gibt es unter www.bezahlbarer-wohnraum.ch

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