Medienmitteilung

Die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien (ASK!) wendet sich mit einem offenen Brief heute an Glencore-CEO Ivan Glasenberg. Die Ausführungen im Brief, den über 70 Persönlichkeiten unterzeichnet haben, haben es in sich. Die vielen Versprechen, welche der Glencore-Chef anlässlich einer Diskussionsreise in Kolumbien gemacht hat, werden nicht umgesetzt.  
 
Vor genau einem Jahr befanden sich zwei VertreterInnen der ask! mit Ivan Glasenberg und dem obersten Glencore-Management sowie mit zwei BürgerInnen aus dem Knonauer Amt in Kolumbien, um über die Unternehmenspolitik zu diskutieren und von Glencores Kohleminen betroffene Gemeinschaften zu besuchen. 
 
Dabei versprach Ivan Glasenberg, die umgesiedelten Gemeinschaften mit Wasser zu versorgen und die Umsiedlungsprozesse zu beschleunigen. Passiert ist ein Jahr später noch fast nichts. Aus diesem Grund überreicht die ask! Glencore heute einen von rund 70 Persönlichkeiten (unter anderem die Alternativ-Grünen Zuger Kantonsräte Andi Lustenberger, Anastas Odermatt und dem ehemaligen Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster) unterzeichneten offenen Brief, in dem einmal mehr dringende Lösungen für die betroffenen Gemeinschaften gefordert werden.
 
Die Alternativen – die Grünen Zug unterstützen den offenen Brief und mehrere Exponenten, unter Ihnen Parteipräsident Andreas Lustenberger und Fraktionschef Anastas Odermatt. Lustenberger führt aus: „Nur nett zu lächeln nützt niemandem etwas. Herr Glasenberg, halten Sie sich an ihre Versprechen.“ 
 
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