Die Grüne Partei Risch-Rotkreuz lehnt in ihrer Stellungnahme zum Gesamtverkehrskonzept den geplanten Autobahn-Halbanschluss an der Buonaserstrasse vehement ab. Zu viele Menschen der Gemeinde Risch wären in ihrer Lebensqualität durch eine weitere Verkehrslawine stark beeinträchtigt – das will die Partei nicht. Des Weiteren sind die ersten Massnahmen des Fuss- und Velowegverkehrs von der Gemeinde schneller an die Hand zu nehmen.

Der Halbanschluss führt nach der Auffassung der Partei zu massiv mehr Durchgangsverkehr durch die Wohngebiete von Rotkreuz, Buonas und Risch. Insbesondere Schulkinder, Senioren des Alterszentrums und die Menschen, welche den Rotkreuzer Dorfplatz queren, auf den Zug zum Bahnhof springen oder die Sportplätze benutzen, sind arg betroffen. Alle vier Dörfer der Gemeinde Risch werden mit einem Halbanschluss nicht beruhigt, sondern mit Mehrverkehr belastet. Der Halbanschluss würde noch mehr motorisierten Verkehr anziehen und das Verkehrsproblem weiter verschärfen.

Die Partei prüft die Möglichkeit einer Petition gegen den Autobahn-Halbanschluss

In ihrer Stellungnahme zum Verkehrskonzept beantragt die Partei ebenfalls, verschiedene Massnahmen des Fuss- und Velowegverkehrs mit einer höheren Priorität zu bearbeiten. «Die Gemeinde Risch soll in innovativer und nachhaltiger Weise möglichst bald auch ein Mobilitätskonzept mit Veloverleih, Carsharing und Carpooling fördern, um das Verkehrsaufkommen zu mindern.» ergänzt Roger Gwerder, Gemeinderatskandidat Grüne Risch-Rotkreuz.

Die Petition wurde mittlerweile lanciert. Jetzt unterschreiben: www.halbanschluss.ch