Gemäss Beschluss des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug vom 23. November 2010 stehen dem Verein Zuger Jugendtreffpunkte für das Jahr 2011 insgesamt 75000 Fr. weniger zur Verfügung als 2010.
Gründe dafür sind die Zentrumslasten der Stadt Zug sowie behördeninterne Streitereien.

Das Jugendkulturzentrum industrie 45 steht nun vor grossen finanziellen Problemen. Die Leidtragenden sind dabei schon wieder die Jugendlichen.

In Zug hat es Platz für Abzocker, Steuerhinterzieher und gigantische Konzerne, unter deren dreckigen Geschäften in Entwicklungs- und Schwellenländern Mensch und Natur leiden. Jugendliche aber scheinen auf diesem Flecken Erde zunehmend unerwünscht. Wie der Fall Galvanik gezeigt hat, muss offenbar die halbe Jugend des Kantons Zug zusammenstehen, bis sie in der Politik die Anerkennung erhält, die sie verdient.

Seit Anbeginn des politischen Wirkens der Jungen Alternative im Kanton Zug haben wir einen unserer Schwerpunkte auf die Jugendkultur gesetzt. Und wir werden auch dieses Mal nicht zuschauen, wie der Zuger Jugend Stück für Stück der Teppich unter den Füssen weggezogen wird. Ein erster Schritt ist das Einreichen einer Interpellation für die nächste Chamer Gemeindeversammlung, unterzeichnet von den beiden Jungalternativen Lea Zehnder und Marco Knobel. Gemeinden, deren Jugend von jugendkulturellen Angeboten profitiert, sollen diese auch entsprechend unterstützen.

Jugendliche brauchen Freiräume, Konzertlokale, Bandräume und Treffpunkte. Wir werden nicht länger die Faust im Sack machen sondern dafür kämpfen, dass die Zuger Jugend so behandelt und geschätzt wird, wie sie es verdient hat.