Im Zusammenhang mit den Cryptoleaks und den  Verstrickungen der ehemaligen Crypto AG und ausländischen Nachrichtendiensten stellt die Fraktion der Alternativen-die Grünen dem Regierungsrat folgende Fragen:

  1. Was hat der Regierungsrat heute und auch schon früher über die Verstrickung der ehemaligen Crypto AG mit ausländischen Nachrichtendiensten gewusst?
  2. Wie geht der Regierungsrat mit der Tatsache um, dass Zuger Politiker im VR der ehemaligen Crypto AG und einer der Nachfolgefirmen CyOne AG sassen und sitzen und damit – mindestens als Verwaltungsratspräsidenten – von den entsprechenden Fakten wussten?
  3. Wie schätzt die Regierung das Reputationsrisiko für die Schweiz als neutrales Land und den Kanton Zug ein?
  4. Welche Auswirkungen könnten die Cryptoleaks auf den Cryptostandort Zug und die entsprechende Strategien des Kantons haben? Ist der Brand Crypto Valley noch haltbar?
  5. Welche Massnahmen ergreift die Regierung, dass zukünftig ausländische Nachrichtendienste nicht mehr Zuger Firmen besitzen können?
  6. Ist die Zuger Regierung bereit, unbürokratisch mit der Zuger Staatsanwaltschaft, der Bundesanwaltschaft und allfälligen PUKs zusammenzuarbeiten und Transparenz herzustellen?
  7. Welche Massnahmen plant der Regierungsrat, um die wiederkehrenden negativen Schlagzeilen von in Zug ansässigen Unternehmen (Luanda Leaks, Panama Papers, Paradise Papers) in Zukunft zu verhindern.

Wir danken um zeitnahe Beantwortung.