Heute hat die Neue Zürcher Zeitung einen weiteren grossen Zuger Bitcoin-Skandal enthüllt: Unter dem Online-Titel «Im Zuger Crypto-Valley scheitert mit Envion ein weiteres «Gross-ICO».

ICO heisst «Initial Coin Offering». Ein Zwischentitel des NZZ-Artikels lautet: «Ein Reputationsproblem für Zug? Vor dem Hintergrund der jüngsten Bitcoin-Affäre stelle ich dem Stadtrat die folgenden Fragen:

  1. Welche Schlüsse zieht der Stadtrat aus dem Envion-Ende?
  2. Bringt der Stadtrat Crypto-Währungen blindlings Vertrauen entgegen, welches diese gar nicht verdienen?
  3. Was meint der Stadtrat zur Aussage des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Joseph Stiglitz, Bitcoin bedeute «Steuerhinterziehung, Terrorismus, Geldwäsche» und sei «kein nachhaltiges Geschäftsmodell» (Sonntags-Blick vom 21./22. 1.2018)?
  4. Was meint der Stadtrat zur «Reputations»-Frage der Neuen Zürcher Zeitung?
  5. Teilt der Stadtrat die Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger, die Stadt Zug könnte sich nach dem Rohstoffhandels-Risiko ein weiteres Risiko einhandeln?
  6. Wie verträgt sich der sehr hohe Energieverbrauch von Bitcoin-Transaktionen mit den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft?
  7. Ist er aufgrund des jüngsten Skandals bereit, seinen Entscheid, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, zu hinterfragen?

Ich bitte den Stadtrat um schriftliche Beantwortung der Fragen.

Astrid Estermann, Gemeinderätin Alternative-die Grünen

Link zum Artikel in der neuen Zürcher Zeitung: https://www.nzz.ch/finanzen/fonds/im-zuger-krypto-valley-scheitert-mit-envion-ein-weiteres-gross-ico-ld.1386597