Der Zuger Souverän wird in einem Referendum über das Projekt Tangente Zug/Baar abstimmen können. Es ist sehr gut möglich, dass das 200 Millionenprojekt keine Mehrheit finden wird. In der 1. Lesung des Projektes wurde von verschiedenen Votanten und auch vom Baudirektor die „grünen Massnahmen“ beim Bau der Tangente erwähnt. Diese Massnahmen benötigen aber die Tangente nicht, sie können  – und sollen! – auch ohne deren Bau realisiert werden.
 
In diesem Zusammenhang stelle ich dem Regierungsrat folgende Frage, mit der Bitte um mündliche Beantwortung anlässlich der zweiten Lesung der Vorlage  in der nächsten Kantonsratssitzung.
 
Ist der Regierungsrat bereit, die im Generellen Projekt der Tangente Zug/Baar unter dem Titel ökologische Ausgleichsmassnahmen vorgesehenen Massnahmen (insbesondere die Renaturierung der Fliessgewässer Grossacherbach, Margelbach, Mittelbach und Geissbüelbach) auch bei einer Ablehnung der Tangente durch den Souverän zu realisieren?