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Ja zu Fair Food

Naturnah essen will fast jeder, egal ob Veganer, Rohköstlerin oder Flexitarier. Wohltuend genüsslich soll es für alle sein. Unser Nahrungsangebot in den Einkaufsläden ist reichhalt, üppig; alles ist vorhanden was das Herz begehrt. Das ganze Jahr haben wir Saison mit kleinen Ausnahmen.

Viele exotischen Früchte- und Gemüse stammen aus industriellen Monokulturen, dem schlimmsten Umweltfeind. Monokulturen schädigen die Böden, das Grundwasser und beeinträchtigen ganz massiv die Biodiversität. Wir bewohnen eine „volle“ Erde. In einer solchen Welt muss man anders konsumieren als in einer leeren. Auf der „vollen“ Erde müssen wir das Zusammenleben mit anderen lernen; wir müssen sorgfältig mit dem landwirtschaftlichen Boden umgehen.

Die Fair Food Initiative verlangt, dass die Schweiz Lebensmittel fördert, die wichtige Kriterien entsprechen. Glückliche Tiere ohne Tierfabriken, faire Arbeitsbedingungen statt Ausbeutung. Mit der Deklaration der Produkte soll für die Konsumentinnen und Konsumenten zudem die Transparenz erhöht werden.

Wir alle sind gefordert, bewusster mit den Nahrungsmitteln umzugehen. Es ist nicht selbstverständlich jeden Tag einen vollen Teller vor sich zu haben. Fair-Food bekämpft zudem die Verschwendung von Lebensmitteln, denn Gutes gehört auf den Teller statt in den Müll.

Rita Wandeler, Kantonsratskandidatin Alternative – die Grünen, Risch-Rotkreuz

2018-08-27T09:20:45+00:00 27.08.2018|Abstimmung, Grüne Risch-Rotkreuz|