Das neue Gesetz hält die Gebühren für die Bevölkerung tief, schafft klare Regeln und ermöglicht für Bedürftige gar Erlasse. Darum befürworten die Alternativen – die Grünen das neue Gesetz.
 
Die Gegner des Gesetzes täuschen eine massive Kostensteigerung vor. Doch mit der Anhebung der Maximalgebühr auf 20’000 Franken sowie mit dem Festhalten des Stundensatzes zwischen 80 und 300 Franken wird nur die bereits heute geltende Praxis transparent beschrieben. Es sind keine Erhöhungen. Weiterhin erheben Kanton und Gemeinden für Leistungen, die im allgemeinen Interesse liegen keine oder sehr geringe Gebühren.
 
Nur für Firmen oder Privatpersonen, die von der Leistung des Staates kommerziell massgeblich profitieren, werden die Gebühren leicht angehoben. Zum Beispiel für eine komplexe und aufwändige Baubewilligung oder für die Zulassung von Arztpraxen oder für das zu Verfügung stellen von Plätzen, Strassen, Hallen für gewinnorientierte Anlässe. Und selbst dann werden im Schnitt nur 50 Prozent der realen Kosten erhoben.
 
So bleibt Zug im schweizweiten Vergleich für alle äusserst günstig. Die Einnahmen durch Gebühren steigen so nur von 1,1 auf 1,4 Millionen. Dieser leichte Anstieg nach über 30 Jahren ist gerechtfertigt. Der SVP als Gegner geht es auch nicht um die Bevölkerung – sonst hätte sie im Kantonsrat nicht als Minderheit gegen die Abschaffung der unfairen Kopfgebühr bei der Feuerwehr-Ersatzabgabe gestimmt.
 
 
Für die Alternative – die Grünen Zug
Stefan Gisler, Kantonsrat – Fraktionschef Alternative – die Grünen Zug