Medienmitteilung zu den Abstimmungen vom 8. März 2015

Die Alternative – die Grünen Zug (Kanton) hat an einer Mitgliederversammlung die Parolen für die Abstimmung vom 8. März beschlossen. Die Partei empfiehlt ein Ja und ein Nein – Ja zur Initiative „Energie- statt Mehrwertsteuer“ und ein Nein zur Familieninitiative.  
 
 
Wir verbrauchen Tag für Tag Energie aus nicht-erneuerbaren Quellen; wir verbrennen beispielsweise den wertvollen Rohstoff Öl. Wir nutzen diese nicht-erneuerbaren Energiequellen, wie wenn die Erde sie innert Kürze wieder herstellen könnte. Wir leben vom Kapital des Planeten statt von den Zinsen. Mit der Initiative „Energie- statt Mehrwertsteuer“ kommt ein marktwirtschaftliches Konzept zum Tragen, nämlich eine Lenkungsabgabe auf nicht-erneuerbaren Energieträgern. Wer sich umweltbewusst verhält, zahlt letztlich weniger, da die unsoziale Mehrwertsteuer wegfällt. Die Initiative unterstützt die langfristig ausgerichtete Energiepolitik von Bund, Kantonen und Gemeinden. Die gleichzeitige Förderung von erneuerbaren Energien stärkt die Beschäftigung und schafft Arbeitsplätze in nachhaltigen Sektoren von Industrie und Dienstleistungen. 
 
 
Die Förderung von Familien gehört zu den Kernanliegen grüner Politik. Dazu gehören der Ersatz von Steuerabzügen durch ein sozial gerechtes Zulagensystem, ein Elternurlaub für beide Elternteile, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie gezielte Ergänzungsleistungen für Väter. Mütter und Kinder. Die CVP-Initiative erfüllt alle diese Anforderungen nicht; im Gegenteil – von der Steuerbefreiung der Kinder- und Ausbildungszulagen profitieren vor allem Einverdiener-Familien mit einem hohen Einkommen. Kinder haben ist in unserer Gesellschaft eines der grössten Armutsrisiken Mit der CVP-Giesskanne profitieren einmal mehr nicht jene Familien, die es am nötigsten haben. Im Gegenteil; wegen der absehbaren Steuerausfälle drohen Sparprogramme, welche wiederum die Sozial-Schwächeren, Junge und Ältere besonders treffen werden.