Nach den beiden intensiven Wahljahren konnten wir uns im vergangenen Jahr wieder verstärkt anderen Themen und Herausforderungen zuwenden. Geprägt wurde das Jahr 2016 stark von den Diskussionen über Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Als internationalistische Bewegung ist und war für uns immer klar: Menschen die unsere Unterstützung benötigen, sind in der Schweiz jederzeit willkommen. Gleichzeitig müssen die wirtschaftsstarken Nationen in Europa, Nordamerika und Asien ihre Verantwortung wahrnehmen. Das heisst: Waffenlieferungen in Krisengebiete müssen absolut tabu sein und unser Wirtschaftssystem muss so umgebaut werden, dass unsere Gewinne nicht auf Kosten der Länder im Süden fussen dürfen. Dies gilt auch für multinationale Unternehmen mit Sitz im Kanton Zug. Mit Sorge betrachten wir die internationale Entwicklung im Bereich der politischen Solidarität. Auf dem Buckel der Schwächsten Politik zu betreiben und mit ausländerInnenfeindlichen Parolen Stimmung zu betreiben, ist absolut schädlich und muss mit aller Vehemenz bekämpft werden. Einen grossen nationalen Erfolg feierte unsere Jungpartei, welche die Zersiedelungsstopp- Initiative diesen Oktober erfolgreich eingereicht hat. Nur wenn wir es schaffen, qualitativ gute Verdichtungsprojekte auszuarbeiten, werden wir den täglichen Landfrass stoppen können. Im Kanton Zug wurde das politische Jahr durch das Sparpaket geprägt. Mit historischen 4700 Unterschriften wurde Anfangs September das Referendum gegen das bürgerliche Sparpaket eingereicht. Mit einer dynamischen Abstimmungskampagne ist uns das gelungen, was niemand vom Zuger Polit-Establishment für möglich gehalten hätte: Das Sparpaket wurde abgelehnt. Bereits stehen wir wieder etwas mehr als ein Jahr vor den nächsten Wahlen, wie schnell die Zeit doch vergeht… Zuerst müssen wir uns nun jedoch gegen weitere Sparübungen wehren und endlich die von uns seit Jahren geforderte massvolle Steuererhöhung für Privilegierte und internationale Unternehmen durchboxen. Nebst einem wichtigen nationalen Richtungsentscheid über die Energiestrategie und die Altersvorsorge, steht im Mai mit der kantonalen Initiative für mehr bezahlbaren Wohnraum ein weiteres Highlight auf dem Kalender. Ich freue mich gemeinsam mit euch allen die kommenden