An der Jahresversammlung vom Mittwoch, 6. März, haben die Alternativen – die Grünen auf ein durchzogenes Jahr 2018 zurückgeschaut. Erfreulich sind die wachsenden Mitgliederzahlen; sie verdeutlichen, wie wichtig der Einsatz für eine ökologische und solidarische Welt ist.

Trotz sehr erfolgreichen Parlamentswahlen konnte die Partei den Regierungsratssitz leider nicht verteidigen. Nichts desto trotz schaut Parteipräsident Andreas Lustenberger zuversichtlich in die Zukunft: „Die Klimakrise scheint 2019 in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Die Grünen warnen seit über 30 Jahren vor den Folgen der globalen Erwärmung. Wir bieten aber auch konkrete Lösungsvorschläge. Ich bin zuversichtlich, dass sich dies in den nationalen Wahlen widerspiegeln wird, und wir in Zug den Nationalratssitz zurückholen können.“

Zug muss sich klug entwickeln
Im Anschluss fassten die rund 40 anwesenden Mitglieder einstimmig die Nein-Parole zur kantonalen Abstimmung zum Planungs- und Baugesetz vom 19. Mai. Kantonsrätin Hanni Schriber-Neiger betonte in ihrer Präsentation, dass der bürgerliche Kantonsrat dem revidierte PBG die Zähne komplett gezogen habe. Eine Abgabe des Mehrwerts, welche über das Minimum des Bundes von 20 Prozent hinausgeht, wäre im reichen Kanton Zug angebracht, denn grosses Wachstum verursacht auch Kosten, die an der Allgemeinheit hängen bleibt. Das Geld der Mehrwertabgabe dient z. B. für Schulräume, Fusswege oder Parks.

Unterstützung für Denkmalschutz Referendum
Zum Schluss präsentierte Andreas Bossard, alt-Stadtrat und Präsident des Archäologischen Vereins Zug, das Referendum gegen das verwässerte revidierte kantonale Denkmalschutzgesetz. Mit dem neuen Gesetz wird es einerseits schwierig neue Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen und anderseits werden auch bestehende, identitätsstiftende Gebäude unter Druck kommen. Es ist äusserst bedauerlich, wie fahrlässig der Zuger Kantonsrat mit Zeitzeugen der Zuger Geschichte umgeht. Deshalb unterstützen die Alternativen – die Grünen einstimmig das Referendum und werden aktiv bei der Unterschriftensammlung dabei sein.

 

Präsentation Denkmalschutzgesetz-nein