Jahresversammlung: Veränderung im Präsidium – Alternative – die Grünen Zug
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Jahresversammlung: Veränderung im Präsidium

An der gestrigen Jahresversammlung der Alternative – die Grünen blieb kaum Zeit für einen ausgiebigen Rückblick. Treffend fasste Parteipräsident Andreas Lustenberger die Stimmung in der Partei mit den Worten zusammen: „Die Stossrichtung ist vorwärts und das gilt auch für die kommenden Wahlen. Die Alternativen – die Grünen wollen sowohl in der Legislative wie auch in den Exekutiven zulegen“.  Die letzten vier Jahre mit dem abgelehnten Sparpaket und dem Nein zum Stadttunnel haben gezeigt, dass Zug eine starke soziale und ökologische Alternative hat und diese mehr denn je gebraucht wird. Die Alternativen – die Grünen nehmen diese Verantwortung war und starten optimistisch in die Wahlkampagne.

Mit neuem Präsidium in die Wahljahre 2018 und 2019
Während Andreas Lustenberger für weitere zwei Jahre als Parteipräsident bestätigt wurde, hat die langjährige Vizepräsidentin und Menzinger Gemeinderätin Barbara Beck-Iselin auf die Jahresversammlung 2018 ihren Rücktritt bekannt gegeben. Neu ins Amt als Vizepräsidentin wählten die anwesenden Mitglieder die Chamer Kantonsrätin Esther Haas. In ihrer Antrittsrede betonte Haas, dass eine gute Durchmischung das A und O einer erfolgreichen Partei ist. Nebst der Ausgewogenheit der Geschlechter, bei welcher die Alternative – die Grünen seit Jahren mit Abstand das „Best practice“-Beispiel im Kanton Zug ist, geht es auch um die generationenübergreifende Solidarität.

Nein zum Geldspielgesetz und Stimmfreigabe zur Vollgeldinitiative
Im Anschluss an die GV fand eine sehr spannende Diskussion über die am 10. Juni zur Abstimmung gelangende Vollgeldinitiative statt. Dazu traten der St. Galler Grüne Basil Oberholzer für ein Nein auf und Bruno Martin vom Abstimmungskomitee stand für ein JA ein. Schlussendlich entschieden sich die Mitglieder nach einer engagierten Debatte mehrheitlich für die Ja Parole. Klar war hingegen das NEIN zum Geldspielgesetz. Die Alternativen – die Grünen wollen kein Präjudiz für zukünftige Internetzensur durch den Staat schaffen. Die freie Meinungsäusserung ist ein Gut, das es stets zu bewahren gilt.