In seiner Begrüssungsrede zur 12. Jahresversammlung der Alternativen – die Grünen Kanton Zug betonte Parteipräsident Andreas Lustenberger noch einmal die Erfolge von 2016. Gar als Wendepunkt in der bisherigen Finanzpolitik bezeichnete er die historische Ablehnung des Sparpakets im vergangenen November.

Zudem freut man sich sehr, dass mit Manuela Weichelt-Picard eine Alternativ-Grüne nun für zwei Jahre als Frau Landammann amtet. Als Gegentrend zu den nationalistischen Strömungen in den USA, aber auch in Europa und am Bosporus vertrauen die Menschen wieder vermehrt auf die Grüne Politik. Eine Politik, welche eine solidarische Gesellschaft, eine bürgernahe Demokratie und einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen fordert. Die Alternativen – die Grünen setzen sich für einen lebenswerten Kanton für alle Bewohnerinnen und Bewohner ein. Deshalb wird die Partei weitere Sparrunden auf Kosten der Bevölkerung und des Personals bekämpfen und sich langfristig für nachhaltige Kantonsfinanzen mittels Steuererhöhung einsetzen. Weiterhin ist die Partei entrüstet über gewisse Geschäftspraktiken von in Zug ansässigen Unternehmen. Die Alternative – die Grünen wird sich nicht scheuen, diese Missstände auch in Zukunft auf’s politische Parkett und damit in die breite Öffentlichkeit zu tragen.

Gerüstet für kommende Herausforderungen
Erfreut nahmen die Mitglieder zur Kenntnis, wie aktiv die verschiedenen Basisorganisationen innerhalb der Partei funktionieren. Sowohl die Ortsgruppierungen wie auch die Jungen Alternativen konnten verschiedene Erfolge feiern. Für die kommende Zeit ist man gut gerüstet und die Partei kann weiterhin auf einen aktiven Vorstand zählen. Für die beiden abtretenden Vorstandsmitglieder Thomas Ehrensperger und Cornelia Mayinger, wurden neu Paul Iten und Konradin Franzini in den Vorstand gewählt.

Anzeige gegen Jungpartei sorgt für Unverständnis
Die Alternativen – die Grünen drückt ihr Befremden bezügliche der Anzeige der beiden Regierungsräte Heinz Tännler und Matthias Michel gegen die Jungen Alternativen und die Juso aus. Die satirischen, klar als Fotomontage gekennzeichneten Plakate, bringen die aktuelle Problematik in der Zuger Politik auf den Punkt: Während eine finanzstarke Elite den politischen Alltag prägt, werden die Herausforderungen der Zugerinnen und Zuger als Nichtig degradiert.

Eine Trendwende ist möglich, die Alternativen – die Grünen haben bereits Anfangs April die einstimmige JA Parole zur Wohnraum-Initiative gefasst. Des Weiteren sagt die Partei einstimmig JA zur Energiestrategie 2050 und grossmehrheitlich JA zur Revision des kantonalen Gebäudeversicherungsgesetzes.