Heute Mittwoch, 10 Juli 2019, wurde publik, dass das Baugesuch für eine temporäre Asylunterkunft in Baar von der Hotz Obermühle AG zurückgezogen wurde.

Geplant war, die Unterkunft bereits 2016 in Betrieb zu nehmen. Einsprachen und langwierige Gerichtsprozesse verhinderten diesen Plan jedoch. Aufgrund dieser Tatsache stelle Andreas Lustenberger dem Regierungsrat folgende Fragen:

  1. Wie beurteilt der Regierungsrat den Rückzug des Baugesuches in Anbetracht der Einsprachen und der Gerichtsverfahren?
  2. Aufgrund dieser Ausgangslage gibt es immer noch eine Ungleichheit bei der Verteilung von Asylsuchenden auf die elf Zuger Gemeinden. Wie gedenkt der Regierungsrat mit dieser Ungleichheit umzugehen, plant er hier wieder aktiv zu werden?
  3. Wie ist der aktuelle Bedarf an Unterkünften für Asylsuchende im Kanton Zug?
  4. Führt die nun nicht erstellte temporäre Asylunterkunft in Baar zu einem Engpass? Wenn ja, wie wird mit diesem Engpass umgegangen?
  5. Wie sieht der Bedarf an Asylunterkünften für dieses und nächstes Jahr aus?