FDP-Präsident Pelii fordert Mindeststeuern für Unternehmen, damit diese einen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Solothurns FDP-Finanzdirektor Wanner warnt davor, gerade in der heutigen Wirtschaftslage, Steuern zu senken.
Doch CVP, FDP, SVP und GLP in Zug wollen die Gewinnsteuern in Zug weiter senken – auf 5,75 Prozent. Gewinnstarke Firmen werden jährlich mit 40 Millionen beschenkt. Und: Holding- und Domizilfirmen zahlen heute 0 (Null!) Prozent Gewinnsteuern und gerade mal 0,02 bzw. 0,075 Promille Kapitalsteuern. Auch die Alternativen – die Grünen sind der Überzeugung, dass in Zug sich alle gemessen an ihrer wirtschaftlichen Leistungskraft an Investitionen für Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Verkehr beteiligen müssen. Darum sagen wir im November Nein zum unfairen Steuerpaket, dass die Stärksten bevorteilt und mithilft, dass Zug für die Mehrheit der Menschen unbezahlbar wird. Denn die Bürgerlichen haben alle unsere Vorschläge für mehr Entlastung von Familien und MieterInnen abgelehnt.
Immerhin können wir abstimmen. Die Bürgerlichen in Bern wollen jährlich 5 Milliarden Franken für die Armee ausgeben statt wie vom Bundesrat vorgeschlagen 4,1. Zusätzlich sollen für 6,2 Milliarden im Ausland 22 neue Kampfjets bestellt werden. Eine Volksabstimmung soll es nicht geben. Kein Wunder. Das Volk würde zu solch unnützen Ausgaben sicher Nein sagen.
Darum: Wem vernünftige Wirtschafts- und Finanzpolitik wichtig ist, wählt im Herbst grün!
 
 
Stefan Gisler, Kantonsrat Alternative – die Grünen, Zug