Leserbrief zu den Änderungen bei der Buslinie 7 und den Folgen für Steinhausen

In seinem Leserbrief stellt Kantonsrat Andreas Hausheer zu recht fest: Die kürzlich getroffenen Entscheide im öffentlichen Verkehr sind nicht zu Ende gedacht. Die Linie 6 erfährt mit den kommunizierten Änderungen einen massiven Leistungsabbau. Dass dies als „grundsätzlich unverändertes Angebot“ verkauft wird stosst auch bei mir sehr sauer auf.
 
Dabei geht es mir nicht einmal primär darum, dass der Bus zur Hauptverkehrszeit nicht mehr durchgängig bis zum Postplatz fährt. Das Problem stellt sich viel eher beim Umstieg von Bahn auf Bus, beispielsweise wenn man abends von der Arbeit kommt und am Bahnhof in Zug Richtung Steinhausen auf den Bus will. So können Busbenutzer zu den Hauptverkehrszeiten nicht mehr wie gewohnt bei der Haltestelle Metalli oder Landis & Gyr in die Linie 6 einsteigen um nach Steinhausen ins Zentrum zu gelangen. Neu müsste einmal an der Dammstrasse in die Linie 16 und einen Kurs später dann wieder beim Metalli in die Linie 6 zugestiegen werden. Ein Absolutes Unding! 
 
"Gerade im Kanton Zug ist ein Umstieg zwischen den Transportmitteln mit dem erfolgreich eingeführten Konzept «Bahn und Bus aus einem Guss» stark verankert. Dabei streben die Verantwortlichen an, ein Umsteigen so angenehm wie möglich zu gestalten." Dieses Zitat aus der Beantwortung der kleinen Anfrage im Kantonsrat gilt anscheinend nicht für die Verbindungen nach Steinhausen. Schade. Das Amt für ÖV, die ZVB aber auch der Regierungsrat sind daher gut beraten, diesen Entscheid nochmals zu überdenken.
 
 
Andreas Hürlimann,
Kantonsrat Grüne, Steinhausen