Leserbrief von Martin Stuber, Kantonsrat

Etwas muss man BS14 ja lassen – sie machen keinen Hehl daraus, einen rein bürgerlichen Männer-Stadtrat zu wollen, in dem fast die Hälfte der Stadtzugerinnen und Stadtzuger nicht mehr vertreten wären. Am letzten Mittwoch ist das X-te Wahlkampfmaterial von BS14! in unseren Briefkästen gelandet – mit einer entsprechend gestalteten Wahlanleitung auf der Rückseite.
 
Am gleichen Tag gibt BS14!-Stadtratskandidat Urs Raschle ein Interview in der Zeitung. Auf die Frage, ob es einen Wechsel im Stadtrat brauche, sagt er: „Ja. Ein Teil der Bevölkerung Zugs fühlt sich nicht mehr in der Exekutive vertreten.“
 
An einer Veranstaltung von BS 14 hat der Schreibende die fünf BS14!-Männer direkt gefragt, ob sie wirklich ernsthaft einen Stadtrat wollen, in dem gegen die Hälfte des Stadtzuger Stimmvolkes nicht mehr vertreten ist. Vier der fünf sind entweder ausgewichen oder meinten, am Schluss werde es ja doch einen Stadtrat geben, wo alle vertreten seien. Einer bekannte sich knallhart dazu, dass ein BS14!-Stadtrat anzustreben sei, mit allen fünf Männern. Er schwärmte in diesem Zusammenhang von einem „Dreamteam“. So sprach Urs Raschle.
 
 
Martin Stuber, Zug