Unter www.umweltrating.ch werden die umweltrelevanten namentlichen Abstimmungen im Bundesparlament ausgewertet. Bei nur 5% aller Umweltabstimmungen zeigte sich Nationalrat Gerhard Pfister von 2004 bis 2007 umweltfreundlich – immerhin vor dem Landwirt Marcel Scherer (0%!).  Dann warb Pfister auf seinem Wahlplakat im 2007 mit „Für eine ökologisch nachhaltige Schweiz". Und stimmte er von 2008 bis heute so ab? Nein! Gerade mal bei 17% aller Umweltabstimmungen sagte er Ja (Scherer bei 4%).
 
Hinzu kommt das Pfister Mitglied der AVES ist, die schweizweit von Rolf Schweiger präsidiert wird. Diese Lobbygruppe weibelt seit Jahren für neue Atomkraftwerke in der Schweiz und lässt sich auch nach dem GAU in Japan nicht von den Risiken der Atomenergie beirren. Dabei gibt es Alternativen. Eine davon ist die 2000-Watt-Gesellschaft, über welche die Stadt Zug im Mai abstimmt. Ohne Komfortverlust können heute die Weichen für eine „ökologisch nachhaltige Schweiz“ gestellt werden – ein Ja macht künftige Generationen unabhängig von Atomenergie und Auslandstrom.
 
 
Stefan Gisler, Kantonsrat Alternative – Die Grünen, Zug