An der Budgetdebatte haben die bürgerlichen Parteien im Grossen Gemeinderat in der Stadt Zug bewiesen, dass sie blind ihren „Werten“ nachgehen, weder links noch rechts und schon gar nicht zum Volk schauen. Letzteres hat bei der städtischen Buspassabstimmung im November in aller Deutlichkeit gesagt, dass man dieses Sparen auf Kosten der Familien und der Kultur nicht akzeptiert. Und schon geht es weiter mit dem Streichkonzert. Die SVP, FDP und die „Familienpartei“ CVP streicht Fr. 150‘000.— bei der Abteilung Kind, Jugend, Familie. Offenbar haben sie sich keinen Moment lang überlegt, was dies für die Zuger Familien zu bedeuten hat. Die Steuern für Vermögende aber bleiben weiterhin im Dumpingbereich. 
 
Politiker, welche in erster Linie eine Politik für sich selbst machen, haben diese Bezeichnung nicht verdient. Meine Damen und Herren, das Wahljahr steht an. 
 
Jolanda Spiess-Hegglin,
Co-Präsidentin Alternative – die Grünen Kanton Zug