Medienmitteilung Alternative – die Grünen Stadt Zug zum Rücktritt (per Ende Legislatur 2014) von Kantonsrat Martin Stuber.

Es gibt wohl nur wenig politisch interessierten Menschen auf Zuger Boden, die Martin Stuber nicht kennen. Viele erleben ihn als intelligenten Politiker mit einem enormen Sachwissen. Seine Erinnerungsfähigkeit, Fairness und Argumentationsstärke verschaffen ihm in politischen Diskussionen immer wieder jenen Respekt, der zu guten Lösungen führt. Zuerst im Grossen Gemeinderat und anschliessend im Kantonsrat setzt und setzte sich Martin Stuber immer konsequent für die Ziele der Alternativen – die Grünen ein. Mit seiner Hartnäckigkeit, seinem Sachverstand und seiner Überzeugungskraft konnte er immer wieder Mehrheiten gewinnen. 
 
Unermüdlich kämpft er für einen optimalen öffentlichen Verkehr. Als Eisenbahnspezialist setzt er sich im Besonderen für die Stadtbahn, den möglichst einfachen und kundenfreundlichen Doppelspurausbau entlang dem Zugersee und aktuell für die Tunnelvariante Zimmerberg light ein. Der sorgfältige Umgang mit Steuermitteln war ihm immer ein grosses Anliegen. Auch in manchen anderen Bereichen hat Schnelldenker Stuber mitgestaltet. Alle aufzuzählen würde den Rahmen dieser Medienmitteilung sprengen. Wir werden sein Wirken nach Ablauf der Legislatur noch ausführlicher würdigen. 
 
Nun ist genug. Nach sieben erfolgreichen Wahlen und 25 Jahren Parlamentstätigkeit (davon 13 Jahre im GGR und 12 Jahre im Kantonsrat) ist der Zeitpunkt gekommen.
 
In der laufenden Amtsperiode ist Martin Stuber nochmals zu Höchstform aufgelaufen und hat einiges erreicht. Oder in Stubers eigenen Worten: „Die letzte Legislatur war für mich besonders in den vergangenen zwei Jahren die Ergiebigste und Befriedigendste in all diesen Jahren. Wir haben in der jetzigen Zusammensetzung eine tolle Fraktion. Man soll bekanntlich auf dem Zenit aufhören.“
 
Wir respektieren diesen Entscheid schweren Herzens und möchten Martin Stuber ein riesiges Dankeschön aussprechen. Über Jahre hinweg war er eine tragende Stütze unserer Partei. Wir hoffen, dass er uns mit seinen strategischen Fähigkeiten und Sachkompetenzen weiterhin – ausserparlamentarisch – dienen wird. Wir wünschen Martin Stuber viel Spass und Befriedigung in der neu gewonnenen Freizeit.
 
 
Thomas Ehrensperger, Präsident Alternative – die Grünen Stadt Zug