Die Alternative – die Grünen Zug begrüsst, dass das bisherige, befristete Gesetz aus dem Jahre 2005 definitiv wird; es hat sich bewährt.
 
Kinderbetreuung im Vorkindergarten ist eine grosse Herausforderung. Entsprechend wichtig sind klare Qualitätskriterien für alle Angebote.
 
Die ausserfamiliäre Kinderbetreuung muss im Kanton Zug weiter ausgebaut werden; dies in Übereinstimmung mit den Legislaturzielen 2010/2014 des Regierungsrates.
 
Lücken gibt es bei der Betreuung während den Schulferien; dies sagen uns auch immer wieder Eltern. Im Kanton Zug sind immer mehr Familien auf die Einkommen beider Elternteile angewiesen, um die hohen Lebenshaltungskosten, insbesondere die Wohnkosten, finanzieren zu können. Für diese Familien ergeben sich grosse zeitliche Lücken während den Schulferien. Wenn wir wollen, dass Familien aus allen Einkommensklassen in unserem Kanton wohnhaft bleiben können, dann braucht es ein klares Bekenntnis zur mehr ausserfamiliärer Kinderbetreuung.
 
Die Alternative – die Grünen Zug stellt fest, dass die Tagesbetreuungs-einrichtungen von fremdsprachigen Kindern eher zu wenig genutzt werden.
 
Hier sehen wir Handlungsbedarf, damit auch diese Familien von solchen Angeboten profitieren können – und,  damit alle Kinder die gleichen Startchancen für die Schule und die späteren Berufswege haben.
 
Die Alternative – die Grünen Zug begrüssen es, dass den einzelnen Gemeinden bei der Gestaltung der Gebühren ein gewisser Spielraum gelassen wird. Es ist aber sicherzustellen, dass Familien aus allen Schichten die Angebote von Gemeinden und subventionierten privaten Institutionen benützen können.
 
 
Barbara Beck-Iselin und Andreas Hürlimann
Co-Präsidium Alternative-die Grünen Zug