Die Initiative für Steuergerechtigkeit verlangt, dass für reiche Steuerzahlende ab einem gewissen Einkommen und Vermögen schweizweit ein Mindestsatz gilt.

Mit Steuersenkungen und degressiven Steuern versuchen einige Schweizer Kantone, auch Zug, gezielt reiche Steuerzahlerinnen und Steuerzahler anzuziehen. Die Unterschiede der Steuerbelastung zwischen den Kantonen sind gross. Dieser interkantonale Steuerwettbewerb der letzten 10, 20 Jahre hat dazu geführt, dass vor allem die Reichen und die Superreichen von Steuersenkungen profitieren, während die Durchschnitts-Verdienenden die Lasten proportional zu ihrem Finanziellen Verhältnissen mehr tragen müssen. Erstere müssen heute ihre Einkommen mit einen kleineren Prozentsatz versteuern als Leute in tieferen Einkommensklassen. Die Initiative sieht vor, dass keine von Bund, Kantonen oder Gemeinden erhobene Steuer weder bei steigendem Einkommen noch bei steigendem Vermögen abnehmen darf.
 
Die Alternativen – die Grünen befürworten diese Initiative vollumfänglich. Der Mittelstand und die Normalverdienenden werden entgegen allen Drohungen aus Finanzkreisen von dieser Veränderung nicht betroffen. Die Reichen werden nicht abwandern, weil sie auch im Ausland keine tieferen Steuersätze finden. Daher können wir alle nur profitieren und sagen JA zur Gerechtigkeit, wenigstens in Steuerfragen.
 
 
Für die Alternative – die Grünen Zug,
Barbara Beck-Iselin, Co-Präsidentin