Medienmitteilung Alternative – die Grünen

Die rund 50 anwesenden Mitglieder, Sympathisanten und Gäste erlebten einen spannenden Abend. Sie alle waren der Einladung der Alternativen – die Grünen gefolgt und liessen sich zum Thema „Nahrungsmittelspekulation: Global, national und kantonal“ von zwei Experten informieren. Der Präsident der Schweizer Jungsozialisten, Fabian Molina, strich heraus, dass der weltweite Hunger gemäss der UNO das grösste lösbare Problem der Menschheit ist. Mit illusteren Beispielen erklärte er wie sich nach dem Platzen der Immobilienblase die Finanzheuschrecken regelrecht auf die Spekulation mit Nahrungsmittel stürzten.
 
Im Anschluss zeigte der Zuger Alt-Nationalrat Josef Lang die Verstrickungen der globalen Nahrungsmittelspekulation mit dem Wirtschaftsplatz Zug auf. Neben der Glencore Holding AG bereichern sich viele weitere internationale Multis mit „Sitz“ im Kanton Zug, wie etwa die Multigrain Trading AG,  an der weltweiten Spekulation mit Nahrungsmitteln.
 
Der Reichtum hier ist die Kehrseite dort – die anwesenden Mitglieder beschlossen einstimmig die JA Parole zur Spekulationsstopp-Initiative.

Ablehnung der restlichen Vorlagen
Alle anderen Vorlagen welche am 28. Februar zur Abstimmung kommen lehnen die Alternativen – die Grünen entschieden ab. Sowohl die Ehe-Initiative, wie auch die Durchsetzungsinitiative führen zu einer massiven Ungleichbehandlung von Minderheiten und sind mit dem Passus der Rechtsgleichheit nicht zu vereinbaren. Aktiv wehren sich die Alternativen – die Grünen auch gegen den Bau einer zweiten Röhre für den Strassenverkehr am Gotthard. Unter dem Deckmantel der Sicherheit und auf Druck der Strassenlobby hin will der Bundesrat die Schleusen völlig öffnen, was die Schweiz zu einer Transithölle des europäischen Schwerverkehrs verkommen lässt. Zum Glück haben wir Zugerinnen und Zuger Erfahrung im Tunnel versenken.
 
 
Andreas Lustenberger, 
Mitglied Initiativkomitee